Tulpen gießen

Fotografie

Nicht selten sind es die ungeplanten Schnappschüsse, die es auf die Liste der Lieblingsaufnahmen schaffen. Während ich meine Kamera gerade auf ein ganz anderes Motiv gerichtet hatte, drehte ich mich nur kurz um und bemerkte, wie konzentriert meine Tochter gerade dabei war, die Tulpen auf unserem Balkon zu gießen.

Ich wollte den Moment festhalten, das aufgesetzte Teleobjektiv zwang mich zu einem gewagten Bildausschnitt, der sich aber beim späteren Durchsehen der Fotos als genau richtig herausstellte.

Sofort wird der Blick von der knallgelben Gießkanne angezogen und dann mit dem aus der Tulpe fließenden Wasser nach unten geleitet, wo er vom Grün der Blätter eingefangen und zum oberen Bildrand geführt wird, wo man erst jetzt den konzentrierten Blick des Mädchens bemerkt.

Die Farbkombination aus gelb, rot und grün wirkt harmonisch, gleichzeitig neutralisiert das sanfte Grün der Blätter das knallige Gelb der Gießkanne. Außerdem bietet das begrünte Beet einen perfekten Hintergrund, um dem Motiv im Vordergrund einen geeigneten Kontext zu geben.

Durch den Bildausschnitt, auf dem das Gesicht nur ganz am Rand zu sehen ist, rückt die Tätigkeit des Gießens in den Fokus des Motivs, während der Person, die die Handlung ausführt, nur eine Nebenrolle zukommt. Das gerade im Moment des Auslösens herabrinnende Wasser bringt Bewegung ins Bild und erweckt den ganz richtigen Eindruck eines spontan eingefangenen Moments.

Während die Gießkanne sich ganz klar im Zentrum des Bildes befindet, nimmt das Mädchen den linken Teil des Bildes ein, während das noch jungfräuliche Blumenbeet den rechten Teil beansprucht. Der Rand des Beetes verläuft ziemlich genau entlang des rechten Drittels des Bildes, was für eine dem Auge angenehme Aufteilung sorgt. Zusätzlich befindet sich auch die waagrechte Kante der Einfassung genau auf der Höhe eines Drittels.

Das Bild wurde, bis auf das Wasserzeichen, in keiner Weise nachbearbeitet, sowohl der Augenblick selbst, als auch die Farben und der Kontrast waren in dem Bild einfach perfekt eingefangen. Auch nachträgliches Zuschneiden war nicht nötig.
Ein solch gelungener Schnappschuss ist tatsächlich eine Seltenheit, umso größer ist dann die Freude, wenn man unter den Aufnahmen des Tages ganz unerwartet so ein Juwel findet.

Zitate

„Your pier-glass or extensive surface of polished steel made to be rubbed by a housemaid, will be minutely and multitudinously scratched in all directions; but place now against it a lighted candle as a center of illumination, and lo! the scratches will seem to arrange themselves in a fine series of concentric circles round that little sun. It is demonstrable that the scratches are going everywhere impartially and it is only your candle which produces the flattering illusion of a concentric arrangement, its light falling with an exclusive optical selection. These things are a parable. The scratches are events, and the candle is the egoism of any person…“

From „Middlemarch“ by George Eliot
Zitate

„We can learn much from the mythologies of earlier peoples if we have the humility to respect ways of thought widely differing from our own. In certain respects we may be far cleverer than they, but not necessarily wiser.“

from „Gods and Myths of Northern Europe“ by Hilda Ellis Davidson

Ein Tag im Zoo

Fotografie

In den Zoo zu gehen wird für mich nie langweilig. Vor Allem seit ich meine Spiegelreflexkamera habe. Dank der günstigen Jahreskarte habe ich auch kein Problem damit, eine halbe Ewigkeit vor einem einzigen Gehege zu verbringen.
Das war früher anders, mit der Tageskarte hetzte ich immer nur von einem Tier zum nächsten, um nur ja keines auslassen zu müssen, bevor mich entweder die Müdigkeit oder die Sperrstunde einholte.

Besonders positiv fiel mir diesmal das Fehlen der Menschenmassen auf. Zum Teil wohl dem Wochentag (Freitag, anstatt wie üblich Sonntag) geschuldet, zu großen Teilen wohl dem virusbedingten Fernbleiben der Touristen zu verdanken.

Kurz gesagt: Zeit ohne Ende und freie Sicht, da freut sich das Fotografenherz.

Der Flamingo

Bei diesem Bild hatte ich einfach Glück. Denn es wurde, gebe ich zu, ganz umstandslos mit dem Automatikmodus aufgenommen und in keiner Weise nachbearbeitet. Manche Aufnahmen gelingen einfach auf Anhieb,
Was meiner Meinung nach an diesem Bild fesselnd wirkt, ist der ernste Blick des Vogels. Auch lenkt nichts vom mittig positionierten Kopf des Tieres ab, da der Hintergrund in einem gleichförmigen Grün verschwimmt.

Auch, die Kombination der Komplementärfarben Rot und Grün kommt hier gelegen und sorgt dafür, dass man diese Aufnahme gerne lange anschaut.

Die Entenmutter

Bei der Aufnahme der liebevollen Entenmutter, habe ich den Bildausschnitt dem goldenen Schnitt angepasst, was für eine natürlich ansprechende Bildkomposition sorgt. Das Schilf nimmt genau die linken zwei Drittel des Bildes ein, während das Muttertier gerade bis zu zwei Drittel des rechten Bildabschnitts hinaufreicht.
Die beiden Küken, die im Moment der Aufnahme freudig auf die Mutter zuschwimmen, sind genau auf den Linien des goldenen Schnitts platziert.

Familienglück

Beim Ablichten der Gibbonfamilie habe ich versucht, die Zuneigung zwischen Mutter und Kind einzufangen. Das Junge ist immer wieder auf den nahe gelegenen Baum geklettert, aber stets nach kurzer Zeit zur Mutter zurückgekehrt. Offenbar sehnte es sich nach der Berührung, kurz nach dem Entstehen dieser Aufnahme kuschelte sich die ganze Familie eng umschlungen in die Astgabel.

Bei der Wahl des Bildausschnitts habe ich die Familie ins Zentrum des Bildes gesetzt. Die Äste rahmen das Bild von allen Seiten ein und verleihen der Situation eine gewisse Intimität.
Das im Vordergrund hängende Seil verläuft genau diagonal zur linken oberen Ecke des Bildes und wirkt dadurch auf den Betrachter wie ein stimmiger Teil der Komposition.

Das Flusspferd

Hier habe ich versucht, dem Bild etwas mehr Spannung zu verleihen, indem ich das Ufer im Vordergrund gerade so abgeschnitten habe, dass man das Gefühl bekommt, direkt vor dem Tier zu stehen. Auch sind alle Hinweise verschwunden, dass die Aufnahme in einem Zoo entstanden ist.
Der Betrachter kann sich also vorstellen, dass das Bild in freier Wildbahn und aus nächster Nähe geschossen worden wäre.

Der Babyelefant

Endlich sieht man ihn mal „in echt“, den berüchtigten Babyelefanten, der zwischen jeweils zwei Personen Platz finden soll. Hier läuft er freudig der Mama hinterher, die sich auf den Weg zum Futterplatz gemacht hat.

Die rechte Hälfte des Bildes ist leer, das wird aber dadurch ausgeglichen, dass der Elefant quasi in das Bild hineinläuft. Man vermisst also nichts in dieser Aufnahme, weiß man doch, dass der noch leere Platz im nächsten Moment von dem vergnügten Elefantenjungen eingenommen werden wird. Wenn man die Situation, in der das Foto entstanden ist, nicht kennt, fragt man sich, das das Kalb wohl rechts des sichtbaren Bildausschnitts entdeckt haben mag.

Huckepack

Auch bei den Kattas gab es Nachwuchs. Hier zum Abschluss ein klassisches Tierbild mit zentriertem Motiv. Beide Tiere schauen in die Ferne, als würden sie die Zoobesucher genauso beobachten, wie diese ihrerseits die Tiere betrachten. Die Kattas waren dankbare Modelle, da sie sich in der brütenden Mittagshitze kaum bewegten.

Der nächste Ausflug in den Zoo folgt bestimmt bald. Ich habe mir ja den Besuch einiger Gehege für das nächste, hoffentlich ebenso entspannte mal aufgespart.

Jugendsünden

Fotografie

Beim Herzeigen alter Urlaubsfotos fiel mir plötzlich auf einem der Bilder ein sehr schiefes Gebäude auf. So schief war das in Wirklichkeit aber nicht gewesen…


Ich war peinlich berührt. Die Bilder sind zu einer Zeit entstanden, in der ich gerade erst vorsichtig begonnen hatte, Bilder mit mehr als nur dem Windows Foto Viewer nachzubearbeiten.
Ab und zu ein Bild aufhellen oder den Kontrast erhöhen, das konnte ich da schon. Mit Verzeichnung und Objektiv-Korrektur hatte ich mich noch nicht befasst.

Nachdem mir das natürlich keine Ruhe mehr gelassen hat, habe ich mich heute hingesetzt und in GIMP mit der Funktion „Perspektive“ ein wenig nachgebessert. Leider ist durch das Geraderücken ein guter Teil des schönen Gebäudes verloren gegangen. Dafür weiß ich nächstes Mal beim Fotografieren schon etwas besser, worauf ich bei der Wahl meines Bildausschnittes achten sollte.

Welches der beiden Bilder nun besser ausschaut, ist wohl Geschmackssache. In meinem Urlaubsordner wird wohl das Original verbleiben, vor Allem aber deshalb, weil ich nicht nachträglich die gut sortierten Erinnerungen verändern möchte.

Hier übrigens noch ein Bild von der selben Reise, bei dem ich finde dass der selbe Effekt dem Bild eher zuträglich ist und dem abgebildeten Baum die ihm gebührende Imposanz verleiht.

Geschichte zweier Socken

Dies und das

Ich habe endlich mal wieder Socken fertig gestrickt. Das ist nun insgesamt mein drittes Paar.

Dinge auszuprobieren und einfach anzufangen, ist meine Große Stärke.
Dinge fertig zu machen ist meine große Schwäche.

Bei Socken ist ein Problem, dass einem die Fertigstellung des ersten Sockens bereits das Gefühl gibt, etwas fertiggestellt zu haben. Man legt den Socken weg und denkt „fertig“. Man hat Lust, sich an das nächste Projekt zu machen. Man ist motiviert. Die Wolle für die nächste Handarbeit lächelt einem vielleicht schon aus dem Schrank entgegen.

Die Entstehungsgeschichte dieser Socken ist eine Geschichte, in der viel vom Weg abgekommen wird. Es ist aber auch eine Geschichte der Ausdauer und der Durchhaltevermögens. Eine Geschichte über die Entscheidung, nicht in der Mitte aufzuhören, sondern den Weg bis zum Ende zu gehen.

Hier ist die Geschichte:

Am 6. Mai 2018 begann ich, mein drittes Paar Socken zu stricken. Nach einem Probepaar vor einigen Jahren, das ich hergeschenkt hatte, und einem Paar eine Weile später, das für mich gedacht war, aber zu klein geriet und ebenfalls hergeschenkt worden war, wollte ich nun endlich einmal ein hübsches Paar Socken für mich selber stricken.

Ich kaufte mit ein Sockenwoll-Paket beim Discounter um die Ecke und begann mein erstes Paar Socken mit Muster. Da ich zufällig eine Zopfstricknadel in genau der richtigen Größe zu Hause hatte, war das Zopfmuster überraschen einfach umzusetzen.

13. Mai 2018: Das gelungene Muster motivierte mich dermaßen, dass ich nach einer Woche bereits dabei war, die Ferse zu stricken. Die Anzahl aller Reihen und Maschen notierte ich mir ganz brav in einer entsprechenden App. Geriet ein Zopf einmal eine Reihe zu kurz, wurde auch das notiert. Ich wollte ganz sicher gehen, dass der zweite Zopf genauso aussehen würde wie der erste.

18. Mai 2018: Der große Moment, wenn die Ferse fertig ist und man den Socken das erste Mal anziehen kann (hier über eine kaputte Strumpfhose). Der Zwickel ist mir der unsympathischste Teil am ganzen Socken. Das seitliche Einstechen in die Machen der eben gestrickten Ferse geht mir nach wie vor nicht wirklich souverän von der Hand. Irgendwie funktioniert es dann aber doch immer. Habe ich gegen Ende zu wenige Maschen, wird ab einem gewissen Punkt einfach jede anstatt jeder zweiten Reihe aufgenommen. Muss ja keiner wissen.

Der Socken ist am 3. Juni 2018 fertig. Das ging ja richtig schnell, denke ich…

…und beginne promt, einen Schal zu stricken. Als der fertig ist, schreiben wir den 13. Jänner 2019.

Im Frühjahr gibt mein Handy den Geist auf. Damit sind meine ganzen Notizen darüber, wie der zweite Socken auszusehen hat, weg. Somit auch meine Motivation für den zweiten Socken. In der Zwischenzeit habe ich sowieso alles wieder vergessen, was ich jemals über das Sockenstricken wusste.

Bis in den Juli stricke ich an einem Top (das bis heute nicht fertig ist).

Im März 2020 möchte ich Kindersocken stricken. Die Wolle ist schon gekauft. Da wird mir bewusst, dass ich scheinbar irgendwann (es war jedenfalls bevor mein Handy den Geist aufgab) doch mit dem Stricken des zweiten Sockens begonnen habe, denn er blockiert das Nadelspiel, dass ich eigentlich zum Stricken der Kindersocken bräuchte.

Die Arbeit am Socken wird also wieder aufgenommen.

Am 12. April 2020 ist es so weit, dass ich den Socken anziehen kann. Das Streifenmuster habe ich ident zum ersten Socken hinbekommen. Das Zopfmuster leider nicht. Aber ich habe gelernt, damit zu leben. Es geht an den Endspurt.

23. Mai 2020
Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Stricken der ersten Masche sind die Socken endlich fertig.
Schön sind sie geworden.

Virtuell laufen

Dies und das

Ich habe mich heute zum ersten Mal seit langem zu einem Laufbewerb angemeldet. Und das gerade jetzt, wo eigentlich derartigen alle Bewerbe abgesagt werden.
Es handelt sich um einen „Virtual Run“. Noch nie gehört? Ich auch nicht. Aber die Not macht halt scheinbar kreativ.

Wie der Lauf nun genau abrennt? Am großen Tag darf gelaufen werden – aber nur allein oder mit Menschen, mit denen man im selben Haushalt lebt (das kennen wir doch von irgendwoher), dafür aber mit App. Diese kann man immerhin selbst wählen. Wichtig ist nur, dass man seine Aktivität, inklusive gelaufener Strecke und benötigter Zeit, mit den Veranstaltern teilt. Und zwar zwischen 6:00 und 18:00.

Und jetzt kommt’s. Ich habe von diesem Lauf über einen Newsletter erfahren. „Nette Idee“ dachte ich, bin dabei. Aus Interesse habe ich dann ein bisschen gegoogelt, ob es denn vielleicht, unter Umständen, noch ein oder zwei weitere derartige Events gibt. Und siehe da – es gibt dutzende. Weltweit.

Überhaupt hat sich hier offenbar ein völlig neues Geschäftsmodell entwickelt. Während der von mir auserwählte Bewerb eigentlich im Wiener Prater hätte stattfinden sollen und nun quasi als Notlösung zu einem stark reduzierten und in Wahrheit beinahe nonexistenten Startgeld auf Home-Training umgestellt wird (Finisher-Medaille bekommt man nach dem ordnungsmäßigen Hochladen der Zeit per Post), gibt es inzwischen dutzende Internetseiten, die einem zu teils horrenden Preisen knallbunte und peppige Finisher-Medailline zuschicken. Die eigene Zeit kann man dann, falls man Lust hat, einfach auf einer Facebookseite posten. Falls man keine Lust hat, hat man eben einfach gerade um 35€ eine bunte Medaille zum an die Wand Hängen gekauft.

Wie gesagt, die Kriese macht offenbar kreativ, nicht nur was Notlösungen, sondern auch, was Abzocken betrifft. Dabei wäre etwa das Konzept eines internationalen Virtual Runs, bei dem Sportbegeisterte weltweit zur selben Zeit, oder zumindest am selben Tag, für eine guten Zweck laufen, durchaus ein nicht unschönes.

Ich werde meine Recherche noch ein wenig fortsetzen. Vielleicht führt ja mein Weg vorbei an dubiosen Online-PopUp-Stores doch noch zu dem ein oder anderen sinnvoll angelegten Event.

Portraitfotografie – Kinder

Fotografie

Heute wage ich mich mal in einen neuen Bereich vor, Portrait-Fotografie ist normalerweise nicht so meins. Probieren wollte ich es dann aber doch einmal, wobei eines für mich von Anfang an feststand – gestellte Fotos, bei denen das Modell auf Befehl in die Kamera lächelt, will ich nicht machen.

Auch, wenn ich durch Bildbände oder Zeitschriften blättere, gefallen mir die Portraits am besten, die einen flüchtigen Moment einzufangen scheinen. Die einen Gesichtsausdruck zeigen, der im nächsten Moment vielleicht schon wieder verflogen war. Die nicht wie das Festhalten einer unbeweglichen Szene wirken, sondern wie Momentaufnahmen. Diese Fotos fangen in meinen Augen am besten die Persönlichkeit vor der Linse ein, nicht immer zwingend mit einem Lächeln im Gesicht, dafür aber glaubwürdig, menschlich.

Die Wahl der Perspektive

Die richtige Perspektive für Portraits ist, so liest man in vielen Ratgebern, ist eine Aufnahme auf Augenhöhe. Trotzdem werden gerade kleine Kinder immer wieder von oben fotografiert, wahrscheinlich, weil das die Perspektive ist, aus der wir sie meistens sehen.

Ich habe allerdings festgestellt, dass die Fotos auf Augenhöhe tatsächlich, auch bei Kindern, am schönsten werden. Man fotografiert die Kleinen in ihrer eigenen Welt – in Bodennähe. Ich habe nach langem Überlegen zwei Bilder ausgesucht, die unterschiedliche Lebensmomente eingefangen haben.

Beide Bilder sind übrigens mit einer Festbrennweite von 50mm aufgenommen.

Kleine Entdecker

Das erste Bild ist bei einem der ersten Wiesenspaziergänge entstanden. Da gab es viel zu entdecken. So viel, dass die Aufmerksamkeit nicht lange bei dem zunächst intensiv untersuchten Tannenzapfen verweilt, der Blick schweift schon ab zur nächsten Attraktion. Was es wohl sonst noch alles für neue Dinge zu erleben gibt?

Ich bin schon groß

Auf dem zweiten Bild erkennt man eindeutig Freude und Stolz darüber, dass man die Welt bald auf den eigenen zwei Beinen wird erobern können. „Schau mal Mama, ich kann schon stehen!“ Da fühlt sich die kleine ganz groß.