Toulouse 2026 – Zwischenstopp am Traunsee

Fotografie, Reisen

Da es von Wien nach Toulouse ein weiter Weg ist, haben wir zahlreiche Zwischenstopps in unserer Route eingeplant. Der erste, wenngleich mit einem kleinen Umweg verbunden, war Gmunden am Traunsee, wo wir mit der Seilbahn auf den Grünberg hinauf fuhren.

Es gibt einen leistbaren Parkplatz (wir haben für unsere etwas über zwei Stunden Aufenthalt 2,40€ gezahlt) gleich am Fuß der Seilbahn. Die Seilbahn selbst geht leider etwas mehr ins Geld, uns war es das aber wert, denn der Ausblick kann sich wirklich sehen lassen.

Oben gibt es zahlreiche Wanderrouten, auch eigene Erlebnispfade für Kinder, und sogar eine Sommerrodelbahn, die allerdings bei unserem Besuch geschlossen war. Wir sind dann direkt bei der Grünbergalm eingekehrt, da wir ja nicht viel Zeit eingeplant hatten. Die Preise sind im mittleren Bereich, das Essen war allerdings sehr gut. Außerdem gibt es direkt neben der Hütte in angenehmer Sichtweite einen Abenteuerspielplatz, der allerdings erst für größere Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet ist. Kleinere Kinder müssen jedenfalls auf den Spielplatz begleitet werden.

Nachdem wir gegessen, gespielt und die Aussicht von oben ausreichend genossen hatten, ging es wieder hinunter in den Ort. Der Wanderweg hinunter war übrigens mit 1,5 Stunden angegeben und hätte uns sehr angelacht, leider mussten wir schon wieder weiter, weil am selben Tag noch Regensburg auf dem Programm stand.

Uns hat der Grünberg allerdings so gut gefallen, dass wir Gmunden bereits auf unsere Urlaubs-Bucketlist für nächstes oder übernächstes Jahr gesetzt haben. Zumal man im Traunsee auch wunderbar Baden kann. Unsere Tochter kann es kaum erwarten, für sie war es „der tollste Tag“.

Die komplette Reise (Toulouse 2026):
Die ersten Schwierigkeiten
Zwischenstopp am Traunsee
Ein Abend in Regensburg
Bad Abbach, Augsburg, Ulm
Das wunderschöne Strasbourg
Château Le Schlossberg

Urlaub ohne Kamera

Fotografie, Reisen

Einmal probeweise nur mit der Handykamera in den Urlaub zu fahren, entpuppte sich als durchaus erfolgreiches Experiment. Ja, natürlich macht das Fotografieren mit Profiauarüstung einfach mehr Spaß. Aber einfach nur schnell mit einem geübten Handgriff das Handy aus der Hosentasche fischen zu müssen, wenn man ein Foto machen möchte, ist vor allem, wenn man nicht alleine unterwegs ist, durchaus praktisch. Außerdem hat man ja, insbesondere mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau, ohnehin auch ohne Kameratasche schon genug zu schleppen – durchaus auch mal besagte Kinder.

Mein Handy ist ein Samsung Galaxy S22 Ultra und verfügt über durchaus ordentliche Kameras. Im Gegensatz zu anderen Handykameras bleibt die Bildqualität auch beim Zoomen brauchbar. Dabei wird, zoomt man erst im Zuge des Zuschneidens im Nachhinein, sogar angeboten, a la CSI die Auflösung nachträglich zu erhöhen. Des Weiteren verfügt das Gerät über die bereits zum Standard gewordene Weitwinkelfunktion. Darüber hinaus wird zur Bearbeitung der Bilder ein ganz nettes KI-Feature angeboten, dass ich bereits in einem anderen Beitrag kurz vorgestellt habe (siehe hier).

Es folgt nun eine Auswahl an Fotos, die im Urlaub am Walchsee in Tirol entstanden sind.

Der Objektradierer von Samsung

Fotografie

Im letzten Urlaub habe ich das Experiment gewagt, die Kamera daheim zu lassen und nur mit dem Handy zu fotografieren. Immerhin hatte ich ja extra in ein Telefon mit angeblich ausgezeichneter Kamera investiert. Es handelt sich um das Samsung Galaxy S22 Ultra, nicht das neueste Modell, aber fast.

Sehr neugierig war ich sofort auf die neuen AI-Funktionen, die Samsung mit dem neuesten Firmware-Update anbietet. Als erstes habe ich den sogenannten Objektradierer ausprobiert. Angeblich kann man störende Objekte aus aufgenommenen Fotos einfach entfernen. Skeptisch war ich ja schon und tatsächlich müssen die Bedingungen optimal sein, damit das ganze tatsächlich funktioniert.

Als erstes habe ich meine Tochter als Versuchsobjekt missbraucht, die ich vor einem Busch platzierte, dahinter Rasen. Das Auswählen des Objekts „Kind“ hat sehr gut funktioniert. Als ich das selbe allerdings später mit einer kleinen Hütte probiert habe, wurde es mühsam. Anstatt das Gebäude entlang der Außenkonturen zu markieren, wurden immer nur einzelne Türen oder Wände ausgewählt und ich fand keine Möglichkeit,  die Markierung auszuweiten.

Dann habe ich versucht, das Kind aus dem Bild zu entfernen. Erwartungsgemäß konnte die KI den Rasen, sowie den Himmel relativ gut extrapolieren. Beim Busch gelang dies allerdings überhaupt nicht, man kann bereits auf den ersten Blick ganz eindeutig erkennen, dass hier eine mittelmäßige KI am Werk war, das computergenerierte Bild enthält am unteren Rand des Busches einenseltsamen Auswuchs, wie man ihn auch von anderen KI-Bildern kennt.

Was für mich allerdings sehr unerwartet kam war, dass die KI mein Kind nicht einfach aus dem Foto entfernt, sondern durch einen Holzpflock ersetzt hat.

Später, beim Durchsehen und Sortieren der Fotos nach dem Urlaub, fand ich dann aber doch noch eine nützliche Einsatzmöglichkeit für den Objektradierer. Bei einer Landschaftsaufnahme ist mir scheinbar genau beim Auslösen ein Insekt vor die Linse geflogen. Da sich das störende Objekt genau vor dem blauen, beinahe wolkenlos Himmel befand, ließ es sich tatsächlich mit nur zwei Handgriffen entfernen. Von der Manipulation  ahnt man auch bei genauerem Hinschauen nichts.

In Summe ist die neue Funktion also nicht bahnbrechend, aber durchaus in einigen Situationen nützlich – wenn die Umstände günstig sind.

Skifahren III

Dies und das

Ok, ich gebe es offiziell zu – ich bin ein absoluter Speed-Junkie.
Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben, wenn man mit atemberaubender Geschwindigkeit die Piste hinuntersaust, immer austestend, wie viel noch geht.
Die Ski immer unter Kontrolle, wie eine natürliche Verlängerung der Füße.
Ich liebe Skifahren. Ich liebe high speed. Abenteuer!
Und hier noch ein paar Fotos.