Toulouse 2026 – Ein Abend in Regensburg

Fotografie, Reisen

Unsere erste Unterkunft befand sich in der Nähe von Regensburg, weshalb wir dort den Abend verbracht haben. Eine Parkgarage zu finden, war trotz Navi eine Herausforderung. Die Innenstadt ist voller Fußgängerzonen, durch die einen das Navi andauernd durchschicken möchte. Auch fahren immer wieder Autos durch die Fußgängerzonen, was aber möglicherweise daran liegt, dass auch deren Navi sie dort durchschickt. Um die Verwirrung zu steigern, gibt es immer wieder Schilder am Eingang zu Fußgängerzonen, bei denen darunter noch einmal ein eigenes Fahrverbotsschild angebracht ist, während das bei anderen nicht der Fall ist.

Der Dom St. Peter ist wirklich wunderschön, aber ob seiner Größe schwer auf ein Foto zu bekommen, weshalb ich die Weitwinkelfunktion meines Handys verwendet habe. Die Kinder waren froh, nicht mehr im Auto zu sitzen und wollten sich erst mal austoben. Dabei waren die vielen Fußgängerzonen dann wiederum praktisch, wobei tatsächlich immer wieder Autos und auch Autobusse an uns vorbeigefahren sind.

Danach sind wir vorbeispatziert am sogenannten Goliathhaus, an dessen Fassade der berühmte Kampf zwischen David und Goliath zu sehen ist, bis zum alten Rathaus. Von dort ist es nicht weit zum Donauufer und der Steinernen Brücke, dem für den Sonnenuntergang empfohlenen Foto-Hotspot.

An eben diesem Ufer kann man, während man auf den Sonnenuntergang wartet, auch einige Tiere beobachten. Bei den zahlreichen Schwalbennestern fliegen die Vögel pausenlos ein und aus, um die Jungen zu füttern, die sich in den Lehmnestern verbergen. Ein Reiher saß regungslos am Ufer, er wartete wohl ebenfalls auf den Sonnenuntergang.

Auf den Sonnenuntergang zu warten hat sich wirklich ausgezahlt, obwohl es mit den Kindern dann schon ein wenig anstrengend geworden ist. Unser Zweijähriger wäre fast von einem der zahlreichen Radfahrer niedergeführt worden, was für diesen mit einem Beinahe-Sturz endete, er blieb aber freundlich und entschuldigte sich dafür, dass er zu schnell gefahren war.

Von der Brücke aus lassen sich im Abendlicht Fotos schießen, die ausschauen wie aus dem Reiseprospekt. Interessanterweise hat bei einigen Aufnahmen die Automatik der Handykamera den Motiven mehr geschmeichelt als die Spiegelreflexkamera. Deshalb sieht man unten auch ein mit dem Handy aufgenommenes Foto.

Zum Schluss haben wir im Restaurant Wanderlust noch Recht gut gegessen, Ramen und Bananen-Pancakes mit Früchten. Am Ende waren die Kinder dann beide schon sehr müde, es war ja doch schon fast zehn Uhr, und auch die fast Siebenjährige musste zum Auto getragen werden.

Unsere Unterkunft muss ich zum Schluss noch unbedingt lobend hervorheben. Die Ferienwohnung in Bad Abbach (hier Link zur Buchungsseite) war relativ günstig, bietet Platz für vier Personen (zwei Schlafzimmer mit Doppelbett), sie war wirklich geräumig, gut eingerichtet, und die Ankunft funktionierte auch spätabends reibungslos. Wir waren total begeistert.

Die komplette Reise (Toulouse 2026):
Die ersten Schwierigkeiten
Zwischenstopp am Traunsee
Ein Abend in Regensburg
Bad Abbach, Augsburg, Ulm
Das wunderschöne Strasbourg
Château Le Schlossberg

Bewegung im Untergrund

Fotografie

Dieses Foto entstand spontan in einer Unterführung im dritten Wiener Gemeindebezirk. Das Bild profitiert von dem extremen Breitbildformat des Smartphones, von allen vier Ecken laufen die Begrenzungen  des Tunnels in Richtung des mittigen Fluchtpunkts.

Zunächst war das Foto ohne Personen gedacht, das Kind lief bei der zweiten Aufnahme zufällig durchs Bild. Die Bewegung  erzeugt einen starken Kontrast zu den starren Mauern, was dem Bild einen interessanten Akzent verleiht und es dadurch aufwertet.

Das Foto wurde mit dem Samsung Galaxy S22 Ultra aufgenommen.

Urlaub ohne Kamera

Fotografie, Reisen

Einmal probeweise nur mit der Handykamera in den Urlaub zu fahren, entpuppte sich als durchaus erfolgreiches Experiment. Ja, natürlich macht das Fotografieren mit Profiauarüstung einfach mehr Spaß. Aber einfach nur schnell mit einem geübten Handgriff das Handy aus der Hosentasche fischen zu müssen, wenn man ein Foto machen möchte, ist vor allem, wenn man nicht alleine unterwegs ist, durchaus praktisch. Außerdem hat man ja, insbesondere mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau, ohnehin auch ohne Kameratasche schon genug zu schleppen – durchaus auch mal besagte Kinder.

Mein Handy ist ein Samsung Galaxy S22 Ultra und verfügt über durchaus ordentliche Kameras. Im Gegensatz zu anderen Handykameras bleibt die Bildqualität auch beim Zoomen brauchbar. Dabei wird, zoomt man erst im Zuge des Zuschneidens im Nachhinein, sogar angeboten, a la CSI die Auflösung nachträglich zu erhöhen. Des Weiteren verfügt das Gerät über die bereits zum Standard gewordene Weitwinkelfunktion. Darüber hinaus wird zur Bearbeitung der Bilder ein ganz nettes KI-Feature angeboten, dass ich bereits in einem anderen Beitrag kurz vorgestellt habe (siehe hier).

Es folgt nun eine Auswahl an Fotos, die im Urlaub am Walchsee in Tirol entstanden sind.