A Walk in the Park

Dies und das, Fotografie

Luft schnappen ist ja ausdrücklich noch erlaubt, also mal Kameratasche gepackt und eine Runde spaziert. Ob die Leute sich wirklich „daran gewöhnen, dass das Leben jetzt langsamer läuft“, wie ich es schon sowohl von Regierungsvertretern als auch von Reportern gelesen habe, wage ich zu bezweifeln. Meiner Wahrnehmung nach sitzen die Leute daheim wie auf Kohlen, bereit, aufzuspringen und in höchstem Tempo hinauszulaufen, sobald es geht. Ich jedenfalls kann dem „langsamen Leben“ jetzt jedenfalls nicht allzu viel abgewinnen.

Nichts desto trotz beginne ich meinen Spaziergang gemächlich und widme eine Aufmerksamkeit den kleinen Wegesrand-Blühern, an denen man oft einfach vorbeiläuft, obwohl sie bereitwillige und geduldige Motive darstellen.

Weiter ging es zu meinem eigentlichen Ziel, einem von Weiden umrandeten See in einem Park, den ich nur entdeckt habe, weil man ja nirgends hinfahren darf. Tatsächlich hatte ich mir schon lange vorgenommen, ihn mir mal genauer anzuschauen, aber erst neulich hat es sich das erste Mal ergeben. Und prompt beschloss ich, mit Kamera wiederzukommen, der See bietet einfach ein traumhaftes Motiv.

Fotografiert habe ich dann eher unkonventionell, mit einer möglichst langen Belichtungszeit, um den Wind in den Ästen der Weiden einzufangen.
Um der Überbelichtung entgegenzuwirken, habe ich sowohl Pol-, als auch UV-Filter vor die Linse gepackt. Keine ideale Lösung, aber wo die Ausrüstung fehlt, muss eben die Kreativität her.

Promt hat mich das aufgenommene Bild an das Cover des ersten Albums von Elvenking erinnert, „To Oak Woods Bestowed“. Ob tatsächlich Stimmungs-Ähnlichkeit besteht, darüber kann selbst geurteilt werden. Hier jedenfalls mein Foto.

Das Bild hat mir so gut gefallen, dass ich gleich noch eines gemacht habe. Auf diesem zweiten Bild ist die heftige Bewegung der Zweige etwas besser zu sehen, es vermittelt aber, meiner Meinung nach, insgesamt eine etwas andere Stimmung, obwohl der Unterschied in der Belichtung nur eine Zwanzigstel Sekunde beträgt.

Ich bin sicher, dass der See fotografisch noch wesentlich mehr aus sich herausholen lässt, als mir das bei meinem ersten Versuch gelungen ist. Aber wenn die Ausgangsbeschränkungen tatsächlich noch bis Ende April andauern, werde ich ja genug Zeit haben, den See noch öfters zu umrunden. Hier jedenfalls noch zwei Fotos der aktuellen Umrundung.

Zum Abschluss noch ein dem Anlass geschuldetes, unspektakuläres Foto eines Parks, der auf den ersten Blick nicht so leer ist, wie er auf Grund der aktuellen Situation vielleicht sein sollte, auf den zweiten Blick aber immer noch wesentlich leerer ist, als bei derartigem Wetter zu erwarten. Ein menschenleerer Frühling. Was für ein Sommer auf uns zukommt, lässt sich nur erahnen.

Der unscheinbare Tod

Dies und das, Word in Progress

Was viele, die mich kennen, ahnen, aber die wenigsten wissen, ich habe einen leichten Hang zur Depression, wenn ich zu viel Zeit ohne äußerliche Routine verbringen muss.

Menschen, die mich im meine Sommerferien beneiden, kennen mich nicht. Zu sagen, neun Wochen Zwangsurlaub seien die Hölle, wäre übertrieben, aber genießen kann ich sie seit meiner Unizeit eigentlich kaum noch.

Warum das so ist, das Gefühl, jeden Tag aufs Neue nichts erreicht oder vorangebracht zu haben, ist jemandem, der es nie erlebt hat, schwer zu beschreiben. So absurd, wie es auf den ersten Blick klingen mag, ist es aber auch nicht.

Erst gestern las ich den Bericht eines Journalisten, der trotz negativem Coronatest zu zwei Wochen Quarantäne verdonnert wurde. Er beschreibt, und das schon nach wenigen Tagen, ähnliche Symptome wie ich sie in solchen Situationen bei mir selbst erlebe. Dass man in der Früh aufwacht und sich fragt, warum man sich überhaupt anziehen soll. Wenn einem bald sogar das Aufstehen sinnlos erscheint, weil man ja sowieso nichts zu tun hat.

Als ich heute bei unserer auf unbestimmte Zeit letzten Chorprobe saß, nur etwa ein Drittel von uns war anwesend die übrigen aus Vorsicht daheim geblieben, wurde mir schmerzlich bewusst, was das Virus tatsächlich für uns bedeutet. Und ich bekam die Angst, die ich davor vor dem Virus nicht gehabt hatte.

Es ist keine Angst vor Fiber, vor Husten oder überfüllten Spitalern, vor Lebensmittelknappheit oder Stromausfälle. Es ist eine Angst vor einem Sterben von Innen heraus.

Freiwillig oder nicht, befinden wir uns alle plötzlich in Quarantäne. Die Geschäfte schließen. Die Museen, Theater, Restaurants. Keine Chorprobe mehr, keine Tanzkurse, Musikstunden, kein netter Abend im Café.

Nicht nur ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass man verurteilt, teilweise beschimpft wird, wenn man noch auf die Straße geht. Wenn man seine Freunde, seine Familie trifft. Wir machen einander krank, weil wir gesund bleiben wollen.

Ich habe versucht, mit meinem Partner darüber zu sprechen. „Aber dafür geht es dir gesundheitlich gut“, hat er gesagt. Das sei viel wichtiger. Aber genau darauf wollte ich hinaus. Es geht mir nicht gut. Und nur, weil ich nicht huste, bin ich nicht gesund.

Heute habe ich gesungen, im Kreis von Freunden, habe Glück getankt, es hat gut getan. Ich habe gemerkt, dass ich genau das jetzt am meisten brauche. Aber es war das letzte Mal.

An alle, die heute zu Hause geblieben sind: anstatt Nudeln und Toilettenpapier zu bunkern, hättet ihr lieber in diese letzte Probe kommen sollen. Lebensmittel wird es auch nächste Woche noch zu kaufen geben. Es ist die Nahrung für die Seele, an der bald Knappheit herrschen wird.

Schon alles ein bisschen wie ausgestorben.

Dies und das

Am Weg zur vorerst letzten Chorprobe für unbestimmte Zeit, das Konzert Ende März wurde sowieso schon abgesagt.

So richtig will einem der Ernst der Lage irgendwie nicht bewusst werden, viel mehr kommt einem das ganze nach wie vor recht unwirklich vor. Um nicht zu sagen, von Stunde zu Stunde unwirklicher, wenn man zu eigentlich noch nicht ganz so später Stunde, aber doch schon bei anständiger Dunkelheit durch eine beinahe menschenleere Stadt fährt.

Scheinbar haben die Leute Angst. Ich selbst habe keine, finde das ganze bloß auf eine morbide Art aufregend, bin ich vielleicht nicht ganz normal oder ging es mir in meinem bisherigen Leben einfach zu gut, sodass mir die Gefahr einfach nicht ins Bewusstsein dringen will.

Vorsichtig bin ich ja schon, wasche mir die Hände öfter als sonst, vermeide Kontakt mit Haltegriffen und uneigenen Händen. Aber Angst habe ich eigentlich keine.

Die anderen scheinbar schon. Menschen, die nie auf die Idee gekommen wären, sich den problemlos verfügbaren Impfstoff gegen Influenza verabreichen zu lassen, Menschen, die ohne Bedenken rauchen wie ein inverser Schornstein, Menschen, deren wöchentlicher Fleischkonsum im Kilogramm höher ist, als ihre Dlüssigkeitsaufnahme in Litern, haben plötzlich Angst vor dem Coronavirus.

Warum? Ich bin nicht sicher. Auch wenn ich die Gefährlichkeit des Virus durchaus begreife, spreche ich den meisten dieser Menschen eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit zu, durch eine ganz andere, leicht abzuwenden Ursache zu sterben, als am Coronavirus. Aber ich schätze, akute Gefahren erscheinen einem immer größer. An Lungenkrebs stirbt man schließlich nicht von heute auf morgen.

Was ich nicht ganz verstehe, ist die Notwendigkeit, von der sxih scheinbar momentan die halbe Stadt ergriffen fühlt, Toilettenpapier zu horten. Wie mein Vater richtig sagt:

Die halbe Stadt wird sich bei den Hamsterkäufen im übergut besuchten Supermarkt mit dem Virus anstecken, die andere Hälfte wird am Klopapiermangel zu Grunde gehen.

Fang nie an aufzuhören…

Dies und das

…hör nie auf anzufangen. So lautet ein bekanntes Zitat von Marcus Tullius Cicero.

Ich bin jemand, der immer gerne anfängt. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr. Und wenn man fast jede Woche irgendetwas neues anfängt, dann ist es wohl auch notwendig, mit einigern Dingen auch wieder aufzuhören. Oder?

Natürlich ist es wichtig, Dinge auszuprobieren und natürlich wird man im Laufe seines Lebens auch auf etliche Dinge stoßen, die einen nach erstmaligem Kennenlernen nicht genug begeistern, um ihnen mehr Zeit zu widmen. Das muss erlaubt sein, will man sich nicht zum Sklaven der eigenen Neugierde machen.

Ich habe Erfahrung damit. Es war nicht einfach für mich, mit dem Aufhören anzufangen, aber ab einem gewissen Punkt wird es notwendig. Genauso, wie es notwendig ist, ab und zu den Kleiderschrank auszumisten, wenn man gerne hin und wieder neue Kleidung kauft.

Aber es gibt Menschen, die hören mit dem Aufhören einfach nicht auf. Ich kenne sogar Menschen, die öfter mit etwas aufhören als sie mit etwas anfangen.

In diesem Zusammenhang kommt mir etwas in den Sinn, das mir ein Bekannter vor einigen Jahren erzählt hat, einer ebenjener begeisterten Aufhörer übrigens. Er erzählte mir stolz, seine Mutter hätte ihn nie zu etwas gezwungen, dass er nicht tun wollte.

Das klingt im ersten Moment sehr vernünftig, gibt es doch hunderte wohlgemeinte Bücher und Ratgeber, die einem erklären, man solle seine Zeit ausschließlich mit Dingen füllen, die einem Freude bereiten.
Aber man stelle sich nur ein Kind vor, zu dem stets gesagt wurde: „Wenn es dir keinen Spaß macht, hör auf.“

„Wenn dir das Klavierüben keinen Spaß macht, hör einfach auf.“ Ein Instrument zu lernen ist viel Arbeit. Natürlich soll es einem Spaß machen, aber um erfolgreich zu sein, muss man eben regelmäßig üben, auch wenn man mal keine Lust hat. Im Idealfall wird der Fleiß dann mit dem Erfolg eines erlernten Stücks belohnt. Das Kind lernt, dass das viele Üben sich ausgezahlt hat. Es hat sich ausgezahlt, weiterzumachen, auch wenn es nicht immer Spaß gemacht hat.

Tatsache ist, dass Kinder, die immer nur das getan haben, was ihnen Spaß macht, nie das Gefühl kennengelernt haben, dass man empfindet, wenn man etwas erreicht hat, für das man hart arbeiten musste. Dieses Gefühl ist ein sehr wichtiges, denn es motiviert uns, uns auch weiterhin für unsere Ziele anzustrengen.

Ich habe oft genug mit Jugendlichen zu tun, die in ihrem gesamten Leben nie ein derartiges Gefühl erlebt haben, weil sie bereits als Kinder mit dem Aufhören angefangen haben. Was sie nie gelernt haben, ist das Weitermachen.
Das Ergebnis ist, dass sie nicht bereit sind, sich für irgendetwas anzustrengen, weil sie gar nicht wissen, was ein richtiges Erfolgserlebnis ist. Traurig aber wahr.

Was wird also aus diesen Menschen, die nicht wissen, was Erfolg ist? Kann jemand, der nicht weiß, was Erfolg ist, überhaupt erfolgreich sein?

Ich lasse diese Frage vorerst offen und schließe mit einer leicht abgeänderten Form des Eingangszitats:

Hört nie auf, Anzufangen, aber hört doch bitte endlich mal mit dem Aufhören auf!

Hunde, die bellen

Dies und das

Die Woche ist mal wieder schneller vergangen, als mir lieb ist, respektive die ersten fünf Jännertage, also die Zeit seit den Neujahrsvorsätzen.

Drei mal die Woche Sport – nein, aber immerhin einmal Nordic Walking und ein Spaziergang, also besser als nichts. Der Hund, der mich beim Walken plötzlich angeknurrt und mich dann eine Weile zähnefletschend umkreist hat, hat mir zugegebenermaßen ein bisschen die Motivation geraubt. Wurde angeblich früher mit Stöcken geschlagen, klärte mich der aktuelle Besitzer auf. Hat scheinbar Aggressionen gegen Menschen mit Stöcken. Schon blöd. Immerhin Beißkorb.

Jeden Tag Klavier üben – nicht mal annähernd, aber vielleicht schaffe ich es wenigstens einige Wochen, mich nicht weiter zu verschlechtern. Ist halt schwierig, jedes Mal, wenn das Baby mich spielen hört, will es mitspielen, was ich prinzipiell begrüße, meinen eigenen Fähigkeiten aber nicht so zuträglich ist.

Fleißig an meinem Buch schreiben – bisher nicht, aber immerhin rennt der Blog. Ich kann das alles noch aufholen! (Siehe auch „NANOWRIMO – seither ist nichts passiert“).

Immerhin hat das Jahr noch weitere 260 Tage, um Vorsätze umzusetzen. Und Montag ist immer so ein Diese-Woche-wird-alles-besser-Tag.

Sonstige Erkenntnisse der Woche:
Burgenland gibt, wenn man Wien gewöhnt ist, feuerwerkstechnisch echt nicht viel her zu Silvester.
Es gibt Nasensauger für Babys, die man an den Staubsauger anschließen kann (ich bin nicht bereit, das auszuprobieren).
Und auch im Jahr 2020 haben die Tage immer noch nicht mehr als 24 Stunden. Vielleicht ja dann 2021.

Weihnachten – eine Zusammenfassung

Dies und das

Jede Familie, jeder Arbeitsplatz, jeder Freundeskreis hat einen „Computer guy“, die Person, die sich mit Computern eine Spur besser auskennt als die anderen und zu dem man deshalb mit jeder Frage kommt. Ich bin das zeitweise bei der Arbeit, wo ich schon so manche Pause damit verbracht habe, einer Kollegin eine Email auszudrucken oder ein Bild aus dem Internet in Word einzufügen.

Ich bin zum Glück nicht der „Computer guy“ unserer Familie, da gibt es mindestens zwei, die sich besser auskennen als ich.

Aber zu Weihnachten habe ich festgestellt, ich bin der „Choir guy“. „Super, dass heuer jemand Weihnachtslieder singt! (Du singst doch in einem Chor, oder?)“.

Ich will ja niemanden enttäuschen, aber in einem Chor zu singen macht einen nicht zu einer tollen Solistin. Eher das Gegenteil. Beim Lieder summen in der Adventzeit ist mir aufgefallen, dass das Chorsingen der Kenntnis von Weihnachtsliedern nicht förderlich ist. Warum? Weil man tatsächlich den Text mit den anderen Stimmen teilen muss. Da kommt dann sowas raus:

Chestnuts roasting on an open fire,
Jack Frost nipping at your oh oh oh
Yule tide
sung choir
and folks dressed up like eskimos
(ist das überhaupt politisch korrekt?)

Schlussendlich war ich dann doch irgendwie zeitweise die einzige, die gesungen hat – was mir übrigens extrem unangenehm ist. Ja, glaubt es ruhig, nur weil ich in einem Chor singe, heißt das nicht, dass ich möchte, dass man mich hört. Eher das Gegenteil, deshalb singe ich ja in einem Chor.

Was gab es Weihnachten noch so?

  • Sieben kleinere und größere Weihnachtsfeiern in vier Tagen.
    –> Nächstes Jahr nicht unbedingt gerne wieder.
  • Geschenke einkaufen und Kekse backen erst am Tag vor Weihnachten.
    –> Definitiv nie wieder.
  • Weihnachten bei der Schwiegermutter.
    Eigene Familie auf einen anderen Tag vertröstet, auf ausdrücklichen Wunsch
    tagelang Weihnachtslieder auf der Gitarre eingeübt, um am nächsten Tag zu
    hören, wie traurig es doch sei, dass Weihachten heuer nicht schön genug war.
    –> Nächstes Jahr Punsch mitbringen.
  • Geschenk für ebenjene Schwiegermutter.
    In den Augen der Schwiegertochter ein gutes Geschenk, mit Stolz überreicht,
    weil nach Meinung ebenjener Schwiegertochter und Studium der
    Artikelbeschreibung genau passend, jeder Satz des Klappentextes wie eine
    Antwort auf eine der bei vergangenen Begegnungen geführten
    Konversationen. Ein Beweis, dass man zugehört hat, dass man unterstützen
    möchte.
    Dann beim Öffnen des Geschenks der kritische Blick und ein:
    „Aha, und was war da jetzt die Idee dahinter?“

    –> Nächstes Jahr Geschenk für die Schwiegermutter nicht ohne beigelegtem
    Essay über die Beweggründe des Schenkens und den Sinn von Weihnachten.

Alles in Allem war Weihnachten aber heuer sehr gelungen. Das erste mal seit überhaupt immer haben meine Eltern, meine Schwester und ich alle gemeinsam etwas gespielt. Gelobt sei Dixit.

Das erste Mal sind mir Kekse halbwegs gut gelungen. Gelobt sei das neue Backrohr.

Und das erste Mal bin ich nach Weihnachten tatsächlich froh, dass jetzt erst mal ein Jahr Pause ist.

Bilder aus dem Fotokurs (die Erste)

Dies und das, Fotografie

Ich mache gerade zwei Online-Kurse zu Fotografie und Bildbearbeitung (man hat ja sonst nichts zu tun). Ich werde hier in den nächsten Tagen nach und nach die Früchte meiner Arbeit präsentieren und möchte gleich mit zwei Bildern beginnen, bei denen ich mit GIMP Farbakzente gesetzt habe.

Dabei habe ich das ganze Bild mit einer Graustufen-Version seiner selbst abgedeckt und dann an den Stellen, an denen ich Farben wollte, quasi durchgerubbelt. Gar nicht schwierig, nur ein bisschen mühsam, je nach gewünschtem Detailgrad.

Ich möchte noch anmerken, dass das Erstellen derartiger Bilder große Ähnlichkeit mit dem Anmalen in einem Malbuch ist. Also wer schon mal mit dem neuen Trend der „Malbücher für Erwachsene“ geliebäugelt hat, könnte als kostenlose Alternative ja auch mal ein Bild bearbeiten.

NaNoWriMo – Ich gebe nicht auf!

Dies und das

Ab einem gewissen Punkt irgendwann Mitte November, war mir schon klar, dass das mit dem NaNoWriMo auch heuer wieder nichts werden würde. Ich habe mich aber wesentlich besser geschlagen als je zuvor. Ich hab es immerhin auf 10 000 Wörter gebracht.

Die Motivation begann, rapide nachzulassen, als die täglich zu schreibenden Wörter ein unmögliches Maß annahmen. Mal ein paar Tage nicht zum Schreiben gekommen und schon hätte ich täglich etwa 2400 Wörter schaffen müssen, um den Rückstand aufzuholen. Selbst da habe ich nochmal einen verzweifelten Versuch gestartet, aber es war aussichtslos.

Ich wünschte mich nur noch zurück in die Zeit, als ich pro Tag nur 1666 Wörter gebraucht hätte.

Dieses Mal habe ich beschlossen, nicht aufzugeben nur, weil November vorbei ist. Dezember wird mein neuer NoWriMo. Und es ist eine machbar Challenge, denn ich starte bereits mit 10 000 Wörtern. Ich muss also, um mein Ziel zu erreichen, nur 1500 Wörter pro Tag schreiben.

Kommt einem plötzlich wie ein Kinderspiel vor.