Vier Varianten

Fotografie

Wasserspiegelungen sind ja bekanntermaßen angenehme Motive. Wichtig ist eigentlich nur, dass das Wasser nicht zu unruhig ist. Mit meinem neune Stativ und diesem fotogenen Baum im Kurpark Oberlaa war die folgende Aufnahme also nicht schwer.

Das Bild ist eine Überlagerung zweier Bilder mit unterschiedlicher Belichtung, zusammengefügt mit dem Programm Aurora HDR 2018.

Dann habe ich verschiedene Filter ausprobiert und hier eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Ein weiteres mit Aurora HDR 2018 bearbeitetes Bild gibt es hier.

Weihnachten – eine Zusammenfassung

Dies und das

Jede Familie, jeder Arbeitsplatz, jeder Freundeskreis hat einen „Computer guy“, die Person, die sich mit Computern eine Spur besser auskennt als die anderen und zu dem man deshalb mit jeder Frage kommt. Ich bin das zeitweise bei der Arbeit, wo ich schon so manche Pause damit verbracht habe, einer Kollegin eine Email auszudrucken oder ein Bild aus dem Internet in Word einzufügen.

Ich bin zum Glück nicht der „Computer guy“ unserer Familie, da gibt es mindestens zwei, die sich besser auskennen als ich.

Aber zu Weihnachten habe ich festgestellt, ich bin der „Choir guy“. „Super, dass heuer jemand Weihnachtslieder singt! (Du singst doch in einem Chor, oder?)“.

Ich will ja niemanden enttäuschen, aber in einem Chor zu singen macht einen nicht zu einer tollen Solistin. Eher das Gegenteil. Beim Lieder summen in der Adventzeit ist mir aufgefallen, dass das Chorsingen der Kenntnis von Weihnachtsliedern nicht förderlich ist. Warum? Weil man tatsächlich den Text mit den anderen Stimmen teilen muss. Da kommt dann sowas raus:

Chestnuts roasting on an open fire,
Jack Frost nipping at your oh oh oh
Yule tide
sung choir
and folks dressed up like eskimos
(ist das überhaupt politisch korrekt?)

Schlussendlich war ich dann doch irgendwie zeitweise die einzige, die gesungen hat – was mir übrigens extrem unangenehm ist. Ja, glaubt es ruhig, nur weil ich in einem Chor singe, heißt das nicht, dass ich möchte, dass man mich hört. Eher das Gegenteil, deshalb singe ich ja in einem Chor.

Was gab es Weihnachten noch so?

  • Sieben kleinere und größere Weihnachtsfeiern in vier Tagen.
    –> Nächstes Jahr nicht unbedingt gerne wieder.
  • Geschenke einkaufen und Kekse backen erst am Tag vor Weihnachten.
    –> Definitiv nie wieder.
  • Weihnachten bei der Schwiegermutter.
    Eigene Familie auf einen anderen Tag vertröstet, auf ausdrücklichen Wunsch
    tagelang Weihnachtslieder auf der Gitarre eingeübt, um am nächsten Tag zu
    hören, wie traurig es doch sei, dass Weihachten heuer nicht schön genug war.
    –> Nächstes Jahr Punsch mitbringen.
  • Geschenk für ebenjene Schwiegermutter.
    In den Augen der Schwiegertochter ein gutes Geschenk, mit Stolz überreicht,
    weil nach Meinung ebenjener Schwiegertochter und Studium der
    Artikelbeschreibung genau passend, jeder Satz des Klappentextes wie eine
    Antwort auf eine der bei vergangenen Begegnungen geführten
    Konversationen. Ein Beweis, dass man zugehört hat, dass man unterstützen
    möchte.
    Dann beim Öffnen des Geschenks der kritische Blick und ein:
    „Aha, und was war da jetzt die Idee dahinter?“

    –> Nächstes Jahr Geschenk für die Schwiegermutter nicht ohne beigelegtem
    Essay über die Beweggründe des Schenkens und den Sinn von Weihnachten.

Alles in Allem war Weihnachten aber heuer sehr gelungen. Das erste mal seit überhaupt immer haben meine Eltern, meine Schwester und ich alle gemeinsam etwas gespielt. Gelobt sei Dixit.

Das erste Mal sind mir Kekse halbwegs gut gelungen. Gelobt sei das neue Backrohr.

Und das erste Mal bin ich nach Weihnachten tatsächlich froh, dass jetzt erst mal ein Jahr Pause ist.

Panorama mit Hugin

Fotografie

Im Fotokurs habe ich die Software Hugin kennengelernt, mit der man beliebig viele überlappende Fotos relativ einfach zu einem Panorama zusammenfügen kann.

Damit habe ich dieses Foto vom Sonnenuntergang gemacht. Es mag nicht das beste Foto sein, aber dieses Licht musste ich einfach festhalten.

Da das riesige Möbelhaus im Vordergrund zu grell war, habe ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, den Vordergrund blasser zu machen.

Versuch 1: Der Himmel ist farbig, der gesamte Vordergrund in Grautönen:

Versuch 2: Ein schneller Farbverlauf von farbig zu graustufig, sodass der Vordergrund fast komplett grau ist:

Das Bild wirkt hier etwas lebendiger als beim vorigen Versuch.

Versuch 3: Ein gemäßigter Farbverlauf, wobei das Möbelhaus zusätzlich extra entsättigt wurde:

Ich kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich das zweite oder das dritte Bild besser finde, aber ich würde mich sehr über Feedback freuen!

Die Software Hugin ist übrigens gratis: Download von Heise.de

Eichhörnchen

Fotografie

Letzten Monat im Park entstanden diese Eichhörnchenfotos. Das Tier war zum Glück recht kooperativ. Es bewegte sich wenig und konnte deshalb mit dem Teleobjektiv gut aufgenommen werden.

Durch die große Blende liegt der Fokus vollständig auf dem Eichhörnchen und die Blätter im Hintergrund sind unscharf. Da die Lichtverhältnisse sehr günstig waren, konnte ich auch die Belichtungszeit recht kurz einstellen, sodass das Eichhörnchen nicht verwackelt ist. Dafür macht sich leider, bei näherer Betrachtung des Fells die hohe ISO bemerkbar.

Bilder aus dem Fotokurs (die Erste)

Dies und das, Fotografie

Ich mache gerade zwei Online-Kurse zu Fotografie und Bildbearbeitung (man hat ja sonst nichts zu tun). Ich werde hier in den nächsten Tagen nach und nach die Früchte meiner Arbeit präsentieren und möchte gleich mit zwei Bildern beginnen, bei denen ich mit GIMP Farbakzente gesetzt habe.

Dabei habe ich das ganze Bild mit einer Graustufen-Version seiner selbst abgedeckt und dann an den Stellen, an denen ich Farben wollte, quasi durchgerubbelt. Gar nicht schwierig, nur ein bisschen mühsam, je nach gewünschtem Detailgrad.

Ich möchte noch anmerken, dass das Erstellen derartiger Bilder große Ähnlichkeit mit dem Anmalen in einem Malbuch ist. Also wer schon mal mit dem neuen Trend der „Malbücher für Erwachsene“ geliebäugelt hat, könnte als kostenlose Alternative ja auch mal ein Bild bearbeiten.

Stiegen in schwarz-weiß

Fotografie

Heute beim Spazieren gehen kam ich an diesen Stiegen vorbei und dachte… Nein, das stimmt nicht einmal. Ich wollte schon vorher abzweigen, habe dann aber in der Ferne diese Stiegen gesehen und dachte, „Irgendwo versteckt sich hier ein gutes Bild.“

Also zückte ich die Kamera und begann zu fotografieren. Aber irgendwie war ich mit keinem Fotos zufrieden, obwohl ich ganz sicher war, dass das Motiv eigentlich etwas hergeben müsste.

Erst nach einer Weile kam mir der Geistesblitz. Das gute Bild versteckte sich hinter all den Farben. Also Schwaz-weiß-Modus aktiviert und da war das gelungene Foto.

NaNoWriMo – Ich gebe nicht auf!

Dies und das

Ab einem gewissen Punkt irgendwann Mitte November, war mir schon klar, dass das mit dem NaNoWriMo auch heuer wieder nichts werden würde. Ich habe mich aber wesentlich besser geschlagen als je zuvor. Ich hab es immerhin auf 10 000 Wörter gebracht.

Die Motivation begann, rapide nachzulassen, als die täglich zu schreibenden Wörter ein unmögliches Maß annahmen. Mal ein paar Tage nicht zum Schreiben gekommen und schon hätte ich täglich etwa 2400 Wörter schaffen müssen, um den Rückstand aufzuholen. Selbst da habe ich nochmal einen verzweifelten Versuch gestartet, aber es war aussichtslos.

Ich wünschte mich nur noch zurück in die Zeit, als ich pro Tag nur 1666 Wörter gebraucht hätte.

Dieses Mal habe ich beschlossen, nicht aufzugeben nur, weil November vorbei ist. Dezember wird mein neuer NoWriMo. Und es ist eine machbar Challenge, denn ich starte bereits mit 10 000 Wörtern. Ich muss also, um mein Ziel zu erreichen, nur 1500 Wörter pro Tag schreiben.

Kommt einem plötzlich wie ein Kinderspiel vor.

Einfach mal ein Katzenbild

Fotografie

Katzenbilder sind ja im Internet sehr beliebt, also warum nicht. Ich finde, man merkt am Blick der Katze, dass dies nicht das erste Foto war. Sie schaut ein bisschen drein wie ich, wenn meine Mutter mich fotografieren möchte, die ersten siebenundvierzig Fotos aber nicht gut geworden sind und sie immer noch möchte, dass ich „kurz mal herschaue“.

Meine erste Belichtungsreihe

Fotografie

Ich habe eine neue Software ausprobiert, mit der man mehrere Bilder einer Belichtungsreihe automatisch zu einem Gesamtbild zusammenfügen kann und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die Software heißt Aurora HDR 2018.
Ein großer Vorteil ist, dass die Bilder nicht exakt deckungsgleich sein müssen, das Programm kann kleine Unterschiede automatisch ausgleichen. Vor allem, da ich noch immer kein Stativ habe, kommt mir das sehr gelegen.

Als Motiv habe ich einen kürzlich aufgenommenen Sonnenaufgang gewählt. Die Einstellungen waren bei beiden verwendeten Fotos bis auf die Belichtungszeit gleich. Ich habe mich dann gleich noch ein wenig mit den in der Software eingebauten Filtern gespielt. Hier das Ergebnis:

Für alle Interessierten hier auch die beiden Ausgangsbilder: