Jugendsünden

Fotografie

Beim Herzeigen alter Urlaubsfotos fiel mir plötzlich auf einem der Bilder ein sehr schiefes Gebäude auf. So schief war das in Wirklichkeit aber nicht gewesen…


Ich war peinlich berührt. Die Bilder sind zu einer Zeit entstanden, in der ich gerade erst vorsichtig begonnen hatte, Bilder mit mehr als nur dem Windows Foto Viewer nachzubearbeiten.
Ab und zu ein Bild aufhellen oder den Kontrast erhöhen, das konnte ich da schon. Mit Verzeichnung und Objektiv-Korrektur hatte ich mich noch nicht befasst.

Nachdem mir das natürlich keine Ruhe mehr gelassen hat, habe ich mich heute hingesetzt und in GIMP mit der Funktion „Perspektive“ ein wenig nachgebessert. Leider ist durch das Geraderücken ein guter Teil des schönen Gebäudes verloren gegangen. Dafür weiß ich nächstes Mal beim Fotografieren schon etwas besser, worauf ich bei der Wahl meines Bildausschnittes achten sollte.

Welches der beiden Bilder nun besser ausschaut, ist wohl Geschmackssache. In meinem Urlaubsordner wird wohl das Original verbleiben, vor Allem aber deshalb, weil ich nicht nachträglich die gut sortierten Erinnerungen verändern möchte.

Hier übrigens noch ein Bild von der selben Reise, bei dem ich finde dass der selbe Effekt dem Bild eher zuträglich ist und dem abgebildeten Baum die ihm gebührende Imposanz verleiht.

Bildmanipulation in GIMP

Fotografie

Heute zur Abwechslung mal wieder etwas über meine Versuche zur Bildbearbeitung.

Nach Vorgabe meines Online-Kurses (die PH Burgenland hat da ein echt breites Angebot für Lehrer) habe ich heute zum ersten Mal den „Klonen“-Stempel in GIMP verwendet. Man kann damit unter anderem störende Bildelemente wegretuschieren.

Ich habe mal ausgetestet, was möglich ist und ein nicht ganz triviales Bild genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, vor Allem in Anbetracht der wenigen investierten Zeit (etwa 10 Minuten).

Original (links) vs Bearbeitung (rechts):

Man könnte bestimmt noch bessere Ergebnisse erzielen, wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt, ich bin aber wie gesagt schon recht zufrieden.

Eine weitere Anwendung, die ich in Zukunft bestimmt oft nutzen werde, ist das nachträgliche Entfernen von Stromleitungen oder Zäunen.
Allerdings muss einem natürlich klar sein, dass die Bearbeitung bei höherer Auflösung immer zu sehen sein wird (außer vielleicht, man retuschiert vor strahlend blauem Himmel).

Das Bild wurde übrigens 2019 in Spanien aufgenommen.

Panorama mit Hugin

Fotografie

Im Fotokurs habe ich die Software Hugin kennengelernt, mit der man beliebig viele überlappende Fotos relativ einfach zu einem Panorama zusammenfügen kann.

Damit habe ich dieses Foto vom Sonnenuntergang gemacht. Es mag nicht das beste Foto sein, aber dieses Licht musste ich einfach festhalten.

Da das riesige Möbelhaus im Vordergrund zu grell war, habe ich verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, den Vordergrund blasser zu machen.

Versuch 1: Der Himmel ist farbig, der gesamte Vordergrund in Grautönen:

Versuch 2: Ein schneller Farbverlauf von farbig zu graustufig, sodass der Vordergrund fast komplett grau ist:

Das Bild wirkt hier etwas lebendiger als beim vorigen Versuch.

Versuch 3: Ein gemäßigter Farbverlauf, wobei das Möbelhaus zusätzlich extra entsättigt wurde:

Ich kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich das zweite oder das dritte Bild besser finde, aber ich würde mich sehr über Feedback freuen!

Die Software Hugin ist übrigens gratis: Download von Heise.de

Bilder aus dem Fotokurs (die Erste)

Dies und das, Fotografie

Ich mache gerade zwei Online-Kurse zu Fotografie und Bildbearbeitung (man hat ja sonst nichts zu tun). Ich werde hier in den nächsten Tagen nach und nach die Früchte meiner Arbeit präsentieren und möchte gleich mit zwei Bildern beginnen, bei denen ich mit GIMP Farbakzente gesetzt habe.

Dabei habe ich das ganze Bild mit einer Graustufen-Version seiner selbst abgedeckt und dann an den Stellen, an denen ich Farben wollte, quasi durchgerubbelt. Gar nicht schwierig, nur ein bisschen mühsam, je nach gewünschtem Detailgrad.

Ich möchte noch anmerken, dass das Erstellen derartiger Bilder große Ähnlichkeit mit dem Anmalen in einem Malbuch ist. Also wer schon mal mit dem neuen Trend der „Malbücher für Erwachsene“ geliebäugelt hat, könnte als kostenlose Alternative ja auch mal ein Bild bearbeiten.