
In Thailand ist gerade Regenzeit. Zwar hatten wir mit dem Wetter bisher Glück, aber heute Abend ging ein schöner Schauer nieder.

In Thailand ist gerade Regenzeit. Zwar hatten wir mit dem Wetter bisher Glück, aber heute Abend ging ein schöner Schauer nieder.

In Thailand bekommt man den Führerschein billig und einfach innerhalb eines Tages. Die Fahrschule davor ist Freiwillig und die Theorieprüfung laut unserem Reiseleiter ein “Idiotentest”. Deshalb kennen in Thailand viele Autofahrer die Verkehrsregeln nicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn bei einem Vergehen muss nur eine kleine Strafe gezahlt werden, danach heißt es “vergeben und vergessen”. Nur bei Trunkenheit am Steuer ist die Strafe etwas höher. Trotzdem nehmen es die Thai nicht so genau und wenn der Polizist auch noch der eigene Nachbar ist, schaut er sowieso lieber nicht hin.
Als erstes haben wir einige der über 400 Tempelanlagen in der Stadt Ayutthaya besichtigt. Einheimische besuchen die Anlagen zum Beten und zahlen keinen Eintritt, das erklärt, das die Eintrittspreise für “foreigners” extra angegeben sind.
Sollte man übrigens versuchen, Buddha-Statuen aus Thailand mitzunehmen, werden sie einem an der Grenze wieder abgenommen. Der Grund dafür sind Bilder im Internet, die den respektlosen Umgang mit diesen Statuen im Ausland zeigen, zum Beispiel als Springbrunnen oder Garderobe.



Am Nachmittag drehten wir noch eine Runde durch die Stadt Ayutthaya. Was auffällt ist, dass es an jeder Ecke günstiges Essen gibt. Sogar für das Abendessen im Hotelrestaurant haben wir gerade mal vier bis fünf Euro pro Portion gezahlt.



Der zweite Flug war deutlich turbulenter als der erste, aber so ist das wohl, wenn man übers Meer fliegt.
Nach unserer Ankunft in Thailand wurden wir direkt, noch vor dem Einchecken im Hotel zum ersten buddhistischen Tempel gebracht. Mental sind wir noch nicht ganz angekommen, aber zumindest die exotischen Rufe der einheimischen Vögel lassen einen daran denken, dass man weit weg von zu Hause ist.



Der Flug nach Abu Dhabi war unerwartet ruhig. Bei einem so großen Flugzeug spürt man kaum Bewegung es ist eigentlich wie Zugfahren.
Die Musik von meinem Pokémon-Spiel konnte ich außerdem laut genug drehen, um das kleine Kind zu übertönen, das eine Stunde lang einfach nur wie am Spieß geschrien hat.
Jetzt haben wir etwa drei Stunden Pause, dann noch mal sieben Stunden Flug bis Bangkok .



Auf dem Weg nach Thailand haben wir einen Zwischenstopp in Frankfurt eingelegt. Entgegen der Information auf der Hotelwebsite sind es zwar vom Hotel (in Kelsterbach) bis zur Schnellbahnatation (in Richtung Stadt) doch gute 20 Minuten Fußmarsch, dafür war das wetter wesentlich besser, als vorhergesagt.



Meine Reise führt mich diesmal nach Thailand. Bis jetzt habe ich leider nicht mehr zu bieten, als dieses Foto vom Frankfurter Flughafen.
Aber geplant wäre immerhin noch ein kurzer Trip in die City, falls wir die Schnellbahn finden (entgegen den Infos auf der Hotelwebsite wohl doch etwa 20 Minuten Fußweg bis zur Station).

Gestern haben wir mal wieder eine Route aus unserem Wanderatlas eingeschlagen. Dafür wagten wir uns etwa 20 Busminuten aus Wien hinaus.

Und ich muss sagen, Mauerbach ist wirklich schön.
Hier einige Eindrücke:






Jasmin fährt im Sommer nach Thailand. Deshalb möchte sie sich rechtzeitig über die nötigen Impfungen informieren. Zu diesem Zweck wurde ihr das Impfservice der Stadt Wien empfohlen.
1. Versuch:
Jasmin schaut also auf die Homepage und sucht sich die Öffnungszeiten heraus. Da sie vormittags arbeiten muss, macht sie sich Donnerstag Nachmittag auf den Weg. 15.00 bis 18:00 ist geöffnet, um 15:30 ist sie dort.
Nach einer halben Stunde anstehen bekommt sie die Information, dass keine Patienten mehr aufgenommen werden, da die Höchstgrenze von 60 Beratungspatienten bereits erreicht ist. Man müsste schon um 15:00 da sein, damit man eine Chance hat. Termin kann man sich keinen geben lassen und telefonisch geht auch nichts.
Dumm gelaufen, denkt sich Jasmin und fährt den ganzen Weg wieder nach Hause.
2. Versuch:
In der nächsten Woche will Jasmin es klüger anstellen. Sie nimmt sich ab 14:00 frei und fährt sofort nach der Arbeit zum Impfservice, um 14:45 ist sie dort. Nach einer dreiviertel Stunde Anstehen ist sie endlich an der Reihe, doch als sie gerade den letzten Schritt zum Schalter hin macht, ertönt die Stimme der Anmeldedame: “Es werden keine Patienten mehr angenommen.” Heute werden nämlich nicht 60 Leute aufgenommen, sondern nur 20.
Jasmin ist ein wenig verärgert. Ob man das denn nicht wenigstens gleich zu Beginn hätte sagen können? Nein, das wäre zu viel verlangt. Oder zumindest irgendwann im Lauf dieser dreiviertel Stunde? Nein, wirklich nicht. Auf Jasmins Bemerkung hin, dass sie nun schon zum zweiten Mal da sei und extra frei genommen habe, wird ihr gar mit der Polizei gedroht. Verständnis oder gar Freundlichkeit sucht man im Gesicht der Anmeldedame vergeblich. Dafür wird sie offenbar nicht bezahlt.
Resümee:
Geimpft ist Jasmin nun noch immer nicht, dafür sehr frustriert. Hätte man ihr gesagt, dass man lieber schon um 14:00 da sein sollte, hätte sie das gemacht. Hätte man ihr gleich gesagt, dass an diesem Tag nur 20 Patienten aufgenommen werden und nicht 60, hätte sie das akzeptiert. Doch ihr wurde gesagt, 15:00, 60 Patienten. Dann hat man sie eine dreiviertel Stunde anstehen lassen, um ihr ins Gesicht zu sagen, dass man sie angelogen hat und sie doch zu ihrem Hausarzt gehen soll, wenn ihr was nicht passt.
Danke, Wien, dass mit meinen Steuergeldern folgendes finanziert wird:
– eine Impfstelle, bei der man als berufstätiger Mensch keine Chance hat dranzukommen
– eine Anmeldedame, die einem mit der Polizei droht.
Danke!