Toulouse 2026 – Bad Abbach, Augsburg, Ulm

Fotografie, Reisen

Bevor wir am zweiten Tag unserer Reise Bad Abbach verließen wollten wir uns den Heinrichsturm anschauen, der im 13. Jahrhundert gemeinsam mit einer Burganlage  gebaut wurde und von dem niemand genau weiß, wozu er eigentlich gedient hat. Neben dem Turm gibt es einen wirklich tollen Spielplatz, sodass die Kinder sich vor der Autofahrt noch einmal die Beine vertreten konnten.

Wir erreichten schließlich Augsburg, wo wir nur einen kurzen Aufenthalt von maximal zwei Stunden geplant hatten, aus dem aber dann eigentlich fast ein Tagesausflug geworden ist. No regrets though. Augsburg ist eine wirklich schöne Stadt, die auch zum Flanieren einlädt. Neben der schönen Altstadt und dem großen Stadtmarkt gibt es auch moderne Einkaufsstraßen mit zahlreichen Geschäften.

Gegen Mittag haben wir spontan noch die Basilika St. Ulrich und Afra besichtigt und uns dann auf dringenden Wunsch unserer Tochter hin ein Pizza beim Corso Augsburg gegönnt.

Die Altstadt bietet einige Highlights wie das Rathaus (unten) und das Weberhaus (oben), das ehemalige Zunfthaus der Weber, das im Jahr 1939 frei nach Vorlage des Originals komplett neu aufgebaut wurde. Es lohnt sich aber durchaus, einfach in den zahlreichen Seitengassen verloren zu gehen, wie man so sagt, denn es gibt zahlreiche kleine Gänge, Treppen und Hinterhöfe, die einen Besuch wert sind.

Zum Schluss haben wir noch einen Abstecher zur Fuggerei gemacht, eine der ältesten Sozialsiedlungen der Welt aus dem 16. Jahrhundert, die auch heute noch von etwa 150 Menschen bewohnt wird.B

Besonders spannend fand ich die für jeden Eingang individuellen Türklingeln, die früher sicherstellen sollten, dass man auch bei Dunkelheit seine eigene Wohnungstür findet.

Bevor es dann zur Ferienwohnung für diese Nacht ging, haben wir uns noch das Städtchen Ulm angeschaut. Wir waren zwar nur in Ulm und nicht um Ulm und auch nicht drumherum, es war aber trotzdem ein schöner Ausklang des Tages. Der Turm des Ulmer Münsters war zwar bereits geschlossen, wir waren aber gerade noch rechtzeitig da, um das Innere zu besichtigen. Dieses Gebäude war bis zur Fertigstellung der Sagrada Família in Barcelona 2025 die Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt.

Die komplette Reise (Toulouse 2026):
Die ersten Schwierigkeiten
Zwischenstopp am Traunsee
Ein Abend in Regensburg

Reisebeginn

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Meine Reise führt mich diesmal nach Thailand. Bis jetzt habe ich leider nicht mehr zu bieten, als dieses Foto vom Frankfurter Flughafen.
Aber geplant wäre immerhin noch ein kurzer Trip in die City, falls wir die Schnellbahn finden (entgegen den Infos auf der Hotelwebsite wohl doch etwa 20 Minuten Fußweg bis zur Station).

Körperwelten

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Einiges habe ich noch aus Berlin mitgebracht. Zum Beispiel einige Eindrücke des Menschenmuseums, Heimat der bekannten Ausstellung “Körperwelten”

Interessanterweise ist es einem von Exponat zu Exponat weniger bewusst, dass es sich hier um echte Körper handelt. Darüber ist man spätestens dann froh, wenn man zum Bereich über die Kindesentwicklung kommt.

Sehenswert ist das Museum allemal, da keine künstliche Replik die einzelnen Teile des menschlichen Körpers derart genau darstellen könnte. Das im folgende Exponat ist beispielsweise entstanden, indem man eine Kunststoffmischung in die Venen eines menschlichen Körpers gepumpt und diese nach dem Aushärten aufgelöst hat.

Zuletzt kann man vor dem Hinausgehen selbst zur Ausstellung beitragen. Im Bereich, der dem Schutz und Wohl des eigenen Körpers gewidmet ist, sind Besucher angehalten, Fragen zu ihrem Umgang mit diesem Thema zu beantworten und die Antworten aufzuhängen. Auf diese Art entsteht ein interessanter Überblick

Der Berliner Dom

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In den Dom sind wir eigentlich hauptsächlich wegen der Kälte geflüchtet, aber es hat sich ausgezahlt.

Mal wieder fiel es mir auf – in meiner persönlichen Erfahrung sind evangelische Kirchen heller und einladender als katholische, die dafür aber etwas besinnlicher (und kälter) sind.

Angenehme Orgelmusik hinterlegte unseren gesamten Rundgang, eine nette Draufgabe 🙂