Katzenbilder sind ja im Internet sehr beliebt, also warum nicht. Ich finde, man merkt am Blick der Katze, dass dies nicht das erste Foto war. Sie schaut ein bisschen drein wie ich, wenn meine Mutter mich fotografieren möchte, die ersten siebenundvierzig Fotos aber nicht gut geworden sind und sie immer noch möchte, dass ich „kurz mal herschaue“.
Ich habe eine neue Software ausprobiert, mit der man mehrere Bilder einer Belichtungsreihe automatisch zu einem Gesamtbild zusammenfügen kann und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Die Software heißt Aurora HDR 2018. Ein großer Vorteil ist, dass die Bilder nicht exakt deckungsgleich sein müssen, das Programm kann kleine Unterschiede automatisch ausgleichen. Vor allem, da ich noch immer kein Stativ habe, kommt mir das sehr gelegen.
Als Motiv habe ich einen kürzlich aufgenommenen Sonnenaufgang gewählt. Die Einstellungen waren bei beiden verwendeten Fotos bis auf die Belichtungszeit gleich. Ich habe mich dann gleich noch ein wenig mit den in der Software eingebauten Filtern gespielt. Hier das Ergebnis:
f 4.5 ISO 200
Für alle Interessierten hier auch die beiden Ausgangsbilder:
Dieses Foto wurde im Sommer in Vorarlberg aufgenommen. Schmetterlinge und ähnliches fotografiere ich fast immer mit meinem Teleobjektiv, da ich damit insgesamt näher an das Objekt herankomme als mit dem Standardzoom. Dem Schmetterling habe ich in Gimp einen leicht erhöhten Kontrast und eine höhere Sättigung verliehen, um ihn von dem eher sanften Hintergrund noch stärker abzuheben.
Neulich im Kurpark Oberlaa habe ich, inspiriert von einer Zeitschrift, die ich gelesen habe, versucht, einige Herbstfotos zu machen. Hier sind die zwei besten. Beim ersten Bild habe ich ein wenig mit der Blende herumprobiert. Ich gebe aber zu, dass ich mir für die perfekte Aufnahme wohl etwas mehr Zeit hätte nehmen müssen. Die Einstellungen sind zwar gut geraten, aber die Position der Blätter könnte besser sein. i-Tüpfelchen-Reiterei, ich weiß. Das zweite Bild ist am Abend gegen die untergehende Sonne aufgenommen. Hier habe ich aber im Nachhinein mit XnView den Kontrast leicht erhöht, die Helligkeit dafür reduziert und den Rotanteil ganz leicht nach oben geschraubt, damit das Bild wärmer wirkt.
Der weiße Tempel wird von einem Künstler errichtet, der sich verewigen möchte. Zunächst wollte er keinen Eintritt verlangen, doch leider machen Touristen viel kaputt und die Kosten für die Reparaturen werden nun durch Eintrittsgelder ausgeglichen. Außerdem hält sich der Künstler die ganze Zeit über in der Anlage auf und schimpft per Lautsprecher über Touristen. Fertig werden soll der Tempel in 80 Jahren. In dem Tempel finden sich viele bekannt Motive, die Besucher jeder Herkunft ansprechen sollen. Wenn ich es richtig verstanden habe, stehen sie für die Ablenkungen, die uns daran hindern, zur Erleuchtung zu gelangen.
Am goldenen Dreieck kann man nicht nur auf Myanmar hinüberschauen, wir konnten sogar mit dem Boot für etwa eine Stunde in Laos anlegen. Dort kam ich mir vor, wie auf einem Schwarzmarkt, nur dass alles legal ist (glaube ich). Man kann dort alles von gefälschten Markenzeichen bis zu Tigerpenisschnaps kaufen, in Thailand ist das verboten. Deshalb gibt es einen eigenen Grenztourismus, auch für Glücksspiele, die in Thailand ebenfalls verboten sind.