Hauptgewinn

Dies und das

Stell dir vor, du gewinnst eine Eintrittskarte für den tollsten Vergnügungspark der Welt, in dem es alle Attraktionen gibt, die du dir nur irgendwie vorstellen kannst. Du kannst mit so vielen fahren, wie du willst, aber nur für einen Tag. Würdest du nicht versuchen, so viele Attraktionen wie möglich auszuprobieren, solange dein Ticket noch gültig ist?

Genauso geht es mir mit dem Leben. Man lebt nur einmal.

phersu

Dies und das

Dass das Wort “Person” sich ursprünglich aus dem etruskischen Wort “phersu” herleitet, das “Maske” bedeutet, sagt meiner Meinung nach viel über die Menschen aus. Zu unserer Person gehört also, bereits aus der Definition des Wortes heraus, die Maske, die wir tragen, untrennbar mit dazu. Was bleibt, wenn wir alle Masken fallen lassen, das ist der Mensch, der wir sind.

Die letzten Blätter fallen

Dies und das

Der Winter ist die Zeit des Überdauerns,des Durchhaltens. Und doch sind im Winter alle gleich, denn niemand trägt mehr Laub. Man muss sich nicht stark zeigen, muss niemandem etwas beweisen. Es ist eine Zeit des Ausruhens. Erst im Frühjahr zeigt sich dann, wer auch nach dem langen Winter die Stärke für einen Neuanfang hat, denn für die anderen endet der Winter nicht mehr..

Was ich mir wünsche

Dies und das

Gestern habe ich mir gewünscht, einfach mal für ein paar Tage rauszukommen. Nicht wegzulaufen, aber mich zu erholen. In einem schönen Hotel, einfach mal Ruhe haben. Dann neu gestärkt in den Alltag zurück, der mir eigentlich momentan ganz gut gefällt so wie er ist.

Jetzt gerade wünsche ich mir, mit dem Zug zu fahren und die Lichter der Stadt zu sehen, was ich auch gerade tue, weswegen ich im Moment sehr glücklich bin.

Morgen werde ich mir vielleicht wünschen, die Welt zu entdecken, das wünsche ich mir oft.
Am Sonntag wünsche ich mir jedes Mal, ich hätte nicht so viel Arbeit liegen gelassen, aber das ist schon ok, weil das Erholung auch ab und zu wichtig ist.

Neulich sagte ich, “Weißt du, was ich mir wünsche?” und als Erwiderung bekam ich “Aber geh, wehe du willst jetzt schon wieder was von mir. ”
Ich will garnichts von irgendwem, das hab ich schon gelernt, dass man da nicht weiterkommt. Ich wünsche mir Dinge, weil Wünschen auch wichtig ist. Zu Wünschen soll man nie aufhören.

Kurz Augen zu

Dies und das

Im Moment ist mein Leben, wie mir klar wird, in erster Linie ein Aneinanderreihen von ‘Kurz durchatmen und weiter geht’s’.
Das macht aber nichts, denn mit jedem ‘Weiter geht’s’ bin ich stolz darauf, dass ich noch weiter kann. Und meine Woche hat gefühlte 300 Stunden, was toll ist.

Eigentlich ist es wie beim Sport. Man setzt sich ein Ziel und man zieht es durch, auch wenn man dazwischen manchmal das Gefühl hat, es geht nicht mehr. Man macht trotzdem weiter. Und irgendwie geht es ja dann doch.
Und am Ende des Trainings spürt man seine Muskeln und weiß, dass es das nächste Mal schon ein bisschen leichter sein wird, dass man bald in der Lage sein wird, noch mehr zu schaffen.

In dieser Stimmung bin ich gerade. Ich bin jeden Tag am Limit, aber wenn ich durchhalte, kann ich das Limit erhöhen. Und mehr schaffen. Und besser werden.

Und wenn ich wirklich mal an meine Grenzen stoße, mache ich einfach mal kurz die Augen zu und für einen Moment ist nichts mehr da und es ist Ruhe. Und dann geht es weiter.

Mein Hobby am Arbeitsplatz

Dies und das

In der Arbeit habe ich jetzt Blumen. So kleine süße Primeln in Töpfen. Da die Bedingungen aber an meinem Arbeitsplatz für Blumen sehr schlecht sind (und wenn wir schon dabei sind, eigentlich auch für Menschen), brauchen die Kleinen sehr viel Pflege und Zuwendung. Und siehe da, sie leben nach einer Woche immer noch. Dabei haben sie nach dem Wochenende eher tot als lebendig ausgeschaut, aber mit genug Wasser, Sonne und Liebe konnte ich sie wieder halbwegs aufpeppeln.

Und siehe da – die Arbeit ist gleich viel toller. Ja wirklich. Nicht nur, dass jetzt (halb lebendige) Blumen meinen Arbeitsplatz verschönern, es gibt einem auch ein Gefühl der Erfüllung, seine Pausen mit der Pflege von Leben zu verbringen. In der Früh fahre ich gerne in die Arbeit, wenn ich weiß, dass meine Blümchen warten, um die sich in meiner Abwesenheit niemand kümmern würde. Es macht mir auch Freude, sie immer wieder an die Luft zu stellen, damit sie Sonne und Sauerstoff tanken können, ich gieße und bade sie nach Bedarf. Eigentlich erinnern sie mich ein wenig an ein Tamagotchi, aber halt echt lebendig.

Ich kann also kurz gesagt jedem, der sich die Arbeit ein wenig versüßen will, so ein kleines blühendes Arbeitsplatzmaskottchen empfehlen, es kann einem wirklich viel Freude machen.

Ein Ausflug

Dies und das, Fotografie

Heute war der Tag, auf den ich seit Wochen gewartet habe – es lag Schnee; es schien die Sonne, blauer Himmel; es war ein freier Tag
In einer Lade fand ich sogar meinen iPod und siehe da – der Akku hielt meinen ganzen Spaziergang über
Ich hätte es mir nicht verzeihen können, diesen tag nicht auszunutzen, hier ein paar Fotos 🙂