Körperwelten

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Einiges habe ich noch aus Berlin mitgebracht. Zum Beispiel einige Eindrücke des Menschenmuseums, Heimat der bekannten Ausstellung “Körperwelten”

Interessanterweise ist es einem von Exponat zu Exponat weniger bewusst, dass es sich hier um echte Körper handelt. Darüber ist man spätestens dann froh, wenn man zum Bereich über die Kindesentwicklung kommt.

Sehenswert ist das Museum allemal, da keine künstliche Replik die einzelnen Teile des menschlichen Körpers derart genau darstellen könnte. Das im folgende Exponat ist beispielsweise entstanden, indem man eine Kunststoffmischung in die Venen eines menschlichen Körpers gepumpt und diese nach dem Aushärten aufgelöst hat.

Zuletzt kann man vor dem Hinausgehen selbst zur Ausstellung beitragen. Im Bereich, der dem Schutz und Wohl des eigenen Körpers gewidmet ist, sind Besucher angehalten, Fragen zu ihrem Umgang mit diesem Thema zu beantworten und die Antworten aufzuhängen. Auf diese Art entsteht ein interessanter Überblick

Fotos von der Biennale 2016

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Wie versprochen noch einige Bilder von der Biennale.
Was ich auf jeden Fall gelernt habe – und ich glaube, damit das diesjährige Motto der Ausstellung verstanden zu haben – ist, dass es immer Schwierigkeiten geben wird, immer Katastrophen. Viele davon sind von Menschen gemacht. Aber es wird auch immer Menschen geben, die nicht nur Probleme sehen, sondern Herausforderungen. Die die Situation annehmen und Lösungen finden.
Hope in humanity restored.

Versteckte Winkel

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Bald habe ich festgestellt, dass Venedig einfach immer voller Touristen ist (außer in der Nacht, doch dazu an anderer Stelle). Da ich aber Fotos von Menschenmassen nicht mag und ich die klassischen Kanäle eigentlich ohnehin schon oft genug fotografiert habe, habe ich mich auf meinem heutigen Spaziergang einmal mit unscheinbareren Gassen und Hinterhöfen beschäftigt.

Die Seestadt

Fotografie

Seestadt, das neueste Bauprojekt am Rande des schönen Wiens.

Aus dem Nichts sollen bis 2016 tausende Wohnungen, Geschäfte, Bürogebäude und Schulen gebaut und fertiggestellt werden. Die „Seestadt“ soll in den nächsten 20 Jahren noch weiter wachsen und Menschen aller Klassen, Berufe und Bildungsstufen zusammenbringen. Die Idee dahinter ist die Schaffung eines sozialen Mixes, der das Entstehen von Slums einerseits oder Vierteln mit ausschließlich wohlhabenden Einwohnern andererseits verhindern soll.

Ein anderer Ansatz zu dieser Idee, der bereits in den 1920er Jahren in Wien vorangetrieben wurde und bisher recht gut funktioniert, ist die Verteilung von Wohnblöcken in der ganzen Stadt, sogenannter Gemeindebauten, in denen Menschen mit niedrigem Einkommen Wohnungen sehr billig und städtisch gefördert mieten können.