
Es ist so weit, es knospt 🙂
Das ist immer so ein besonderer Moment, wenn man die ersten Zeichen sieht, dass der Winter bald dem Frühling Platz macht.

Es ist so weit, es knospt 🙂
Das ist immer so ein besonderer Moment, wenn man die ersten Zeichen sieht, dass der Winter bald dem Frühling Platz macht.

…ich stricke ein Shirt.
Nachdem mein Schal nun endlich fertig ist (Bilder werden folgen), kann ich endlich die Materialien ausgraben, die ich schon vor Monaten bestellt habe.
Also, Projekt Start.
Vorkenntnisse: Basics
Motivation: Hoch (das ist das Werk von nicht mal zwei Tagen)
Überforderungslevel: Mäßig
Ich freue mich, ich war eigentlich sicher, dass der erste Versuch ein Fehlschlag wird, aber das Ergebnis lässt mich doch hoffen. Immerhin schaut das Muster tatsächlich so ähnlich aus, wie in der Anleitung. Ein bisschen zu eng dürften mir die Maschen trotz gegenteiliger Bemühungen geraten, aber ich denke, das macht nichts. Ich habe das schon kommen sehen und zur Sicherheit 38/40 statt 34/36 gestrickt.
Updates folgen
Kennst du das, das Sehnen, dich zu verlieren, und gefunden zu werden, nur von dir selbst und sonst niemandem?
Es gibt sie nicht, diese eine Sache, die man hätte anders machen können. So wie es nicht den einen Quellbach gibt, den man umlenken könnte, damit der Fluss in eine andere Richtung fließt.
Was es gibt, sind die Dinge, mit denen wir leben müssen. Und die werden immer mehr, aber nie weniger.
Und irgendwann stand ich dann auf, weil warum auch nicht. Vom Liegenbleiben wird das Leben auch nicht besser.

Irgendwann wird sich der Himmel auftun und die vier apokalyptischen Reiter werden hervorkommen und wir werden feststellen, dass es Clowns auf rosa Einhörnern sind. Sie werden uns furchtbar auslachen und nicht glauben können, dass wir die ganze Zeit über nicht verstanden haben, dass das ganze Leben nur ein Witz ist.
Wenn man schreibt, hat mein ein ganz großes Problem – dass auch Menschen, die man kennt, die Endprodukte lesen. Der Großteil von allem, was ich schreibe, hat keinen oder wenig Bezug zu meinem eigenen Leben. Ich würde nie auf die Idee kommen, meine intimsten Gedanken oder Gefühle der ganzen Welt auf einem Silbertablett zu servieren. Trotzdem kommen immer wieder Menschen (vor allem jene, die mich nur flüchtig kennen), auf den Gedanken, sie wüssten genau, auf welche Situation in meinem Leben sich jene Stelle einer Kurzgeschichte bezieht oder wen ich eigentlich meine, wenn in meinem Roman ein junger Zwerg namens Hase seine Schwester vermisst. Ich wurde schon öfter von Leuten, die ein Gedicht von mir gelesen haben, gefragt, ob es mir schlecht geht. Die Antwort ist prinzipiell, nein, ich schreibe einfach gerne Gedichte und dabei geht es mir in der Regel sogar sehr gut.
Am schlimmsten ist es, wenn Menschen glauben, sich selbst irgendwo wiederzufinden. Es würde mich in meiner Freiheit sehr beschränken, wenn ich mir bei jedem Text vorher genau überlegen müsste, ob sich nicht vielleicht jemand dadurch angesprochen fühlen könnte und deshalb tue ich das auch nicht. Aber ich merke, dass ich vorsichtiger werde und das geht mir eigentlich ordentlich gegen den Strich.
Was mich tröstet ist, dass ich bestimmt nicht der einzige Schriftsteller bin, dem es so geht und ich möchte an dieser Stelle all jenen meinen tiefsten Respekt aussprechen, die nicht davor zurückschrecken, ganz wundervolle, traurige, schöne, verstörende, berührende, einfach bewegende Geschichten zu veröffentlichen und ich möchte mich für diese Geschichten bedanken.
Ok, ich gebe es offiziell zu – ich bin ein absoluter Speed-Junkie.
Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben, wenn man mit atemberaubender Geschwindigkeit die Piste hinuntersaust, immer austestend, wie viel noch geht.
Die Ski immer unter Kontrolle, wie eine natürliche Verlängerung der Füße.
Ich liebe Skifahren. Ich liebe high speed. Abenteuer!
Und hier noch ein paar Fotos.




Ich liebe Skifahren.