Der Winter ist die Zeit des Überdauerns,des Durchhaltens. Und doch sind im Winter alle gleich, denn niemand trägt mehr Laub. Man muss sich nicht stark zeigen, muss niemandem etwas beweisen. Es ist eine Zeit des Ausruhens. Erst im Frühjahr zeigt sich dann, wer auch nach dem langen Winter die Stärke für einen Neuanfang hat, denn für die anderen endet der Winter nicht mehr..
Was ich mir wünsche
Dies und dasGestern habe ich mir gewünscht, einfach mal für ein paar Tage rauszukommen. Nicht wegzulaufen, aber mich zu erholen. In einem schönen Hotel, einfach mal Ruhe haben. Dann neu gestärkt in den Alltag zurück, der mir eigentlich momentan ganz gut gefällt so wie er ist.
Jetzt gerade wünsche ich mir, mit dem Zug zu fahren und die Lichter der Stadt zu sehen, was ich auch gerade tue, weswegen ich im Moment sehr glücklich bin.
Morgen werde ich mir vielleicht wünschen, die Welt zu entdecken, das wünsche ich mir oft.
Am Sonntag wünsche ich mir jedes Mal, ich hätte nicht so viel Arbeit liegen gelassen, aber das ist schon ok, weil das Erholung auch ab und zu wichtig ist.
Neulich sagte ich, “Weißt du, was ich mir wünsche?” und als Erwiderung bekam ich “Aber geh, wehe du willst jetzt schon wieder was von mir. ”
Ich will garnichts von irgendwem, das hab ich schon gelernt, dass man da nicht weiterkommt. Ich wünsche mir Dinge, weil Wünschen auch wichtig ist. Zu Wünschen soll man nie aufhören.
„Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.“
Konrad Adenauer, Politiker
Ein kleiner Beitrag
Dies und das
Unsere Handarbeitsgruppe hat in den letzten Wochen Hauben und Schals für Flüchtlingskinder fabriziert. Hier sieht man meinen Beitrag, mehr ist in Arbeit.
Schon klar, es ist nicht viel, aber ich denke, wenn jeder ein bisschen beiträgt, kommt insgesamt eine Menge heraus.
Kurz Augen zu
Dies und dasIm Moment ist mein Leben, wie mir klar wird, in erster Linie ein Aneinanderreihen von ‘Kurz durchatmen und weiter geht’s’.
Das macht aber nichts, denn mit jedem ‘Weiter geht’s’ bin ich stolz darauf, dass ich noch weiter kann. Und meine Woche hat gefühlte 300 Stunden, was toll ist.
Eigentlich ist es wie beim Sport. Man setzt sich ein Ziel und man zieht es durch, auch wenn man dazwischen manchmal das Gefühl hat, es geht nicht mehr. Man macht trotzdem weiter. Und irgendwie geht es ja dann doch.
Und am Ende des Trainings spürt man seine Muskeln und weiß, dass es das nächste Mal schon ein bisschen leichter sein wird, dass man bald in der Lage sein wird, noch mehr zu schaffen.
In dieser Stimmung bin ich gerade. Ich bin jeden Tag am Limit, aber wenn ich durchhalte, kann ich das Limit erhöhen. Und mehr schaffen. Und besser werden.
Und wenn ich wirklich mal an meine Grenzen stoße, mache ich einfach mal kurz die Augen zu und für einen Moment ist nichts mehr da und es ist Ruhe. Und dann geht es weiter.
„Ich atme den Morgen und bekomme wieder Luft.“
Jasmin I. Müller
Giving Contour To Dolls (Pastellkreiden)
Zeichnungen und Bilder
„Den Drang abzuhauen, wegzukommen, verspüren wir mehr oder weniger stark alle ab und zu. Aber eines darf man dabei nie vergessen – sich selbst muss man immer mitnehmen.“
Jasmin I. Müller
„Ein offenes Fenster … manchmal möchte ich hinausspringen, einfach weil es der kürzeste Weg nach draußen ist… „
Jasmin I. Müller
„Das ›Ende‹ ist der Punkt, an dem wir aufhören unsere Geschichte weiterzuerzählen.“
Weltenweber
