„Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.“
Konrad Adenauer, Politiker
Ein kleiner Beitrag
Dies und das
Unsere Handarbeitsgruppe hat in den letzten Wochen Hauben und Schals für Flüchtlingskinder fabriziert. Hier sieht man meinen Beitrag, mehr ist in Arbeit.
Schon klar, es ist nicht viel, aber ich denke, wenn jeder ein bisschen beiträgt, kommt insgesamt eine Menge heraus.
Kurz Augen zu
Dies und dasIm Moment ist mein Leben, wie mir klar wird, in erster Linie ein Aneinanderreihen von ‘Kurz durchatmen und weiter geht’s’.
Das macht aber nichts, denn mit jedem ‘Weiter geht’s’ bin ich stolz darauf, dass ich noch weiter kann. Und meine Woche hat gefühlte 300 Stunden, was toll ist.
Eigentlich ist es wie beim Sport. Man setzt sich ein Ziel und man zieht es durch, auch wenn man dazwischen manchmal das Gefühl hat, es geht nicht mehr. Man macht trotzdem weiter. Und irgendwie geht es ja dann doch.
Und am Ende des Trainings spürt man seine Muskeln und weiß, dass es das nächste Mal schon ein bisschen leichter sein wird, dass man bald in der Lage sein wird, noch mehr zu schaffen.
In dieser Stimmung bin ich gerade. Ich bin jeden Tag am Limit, aber wenn ich durchhalte, kann ich das Limit erhöhen. Und mehr schaffen. Und besser werden.
Und wenn ich wirklich mal an meine Grenzen stoße, mache ich einfach mal kurz die Augen zu und für einen Moment ist nichts mehr da und es ist Ruhe. Und dann geht es weiter.
„Ich atme den Morgen und bekomme wieder Luft.“
Jasmin I. Müller
Giving Contour To Dolls (Pastellkreiden)
Zeichnungen und Bilder
„Den Drang abzuhauen, wegzukommen, verspüren wir mehr oder weniger stark alle ab und zu. Aber eines darf man dabei nie vergessen – sich selbst muss man immer mitnehmen.“
Jasmin I. Müller
„Ein offenes Fenster … manchmal möchte ich hinausspringen, einfach weil es der kürzeste Weg nach draußen ist… „
Jasmin I. Müller
„Das ›Ende‹ ist der Punkt, an dem wir aufhören unsere Geschichte weiterzuerzählen.“
Weltenweber
„Wir alle sind Teil von etwas Vollkommenem. Was wir daraus machen liegt an uns.“
Jasmin I. Müller
Mein Hobby am Arbeitsplatz
Dies und das
In der Arbeit habe ich jetzt Blumen. So kleine süße Primeln in Töpfen. Da die Bedingungen aber an meinem Arbeitsplatz für Blumen sehr schlecht sind (und wenn wir schon dabei sind, eigentlich auch für Menschen), brauchen die Kleinen sehr viel Pflege und Zuwendung. Und siehe da, sie leben nach einer Woche immer noch. Dabei haben sie nach dem Wochenende eher tot als lebendig ausgeschaut, aber mit genug Wasser, Sonne und Liebe konnte ich sie wieder halbwegs aufpeppeln.
Und siehe da – die Arbeit ist gleich viel toller. Ja wirklich. Nicht nur, dass jetzt (halb lebendige) Blumen meinen Arbeitsplatz verschönern, es gibt einem auch ein Gefühl der Erfüllung, seine Pausen mit der Pflege von Leben zu verbringen. In der Früh fahre ich gerne in die Arbeit, wenn ich weiß, dass meine Blümchen warten, um die sich in meiner Abwesenheit niemand kümmern würde. Es macht mir auch Freude, sie immer wieder an die Luft zu stellen, damit sie Sonne und Sauerstoff tanken können, ich gieße und bade sie nach Bedarf. Eigentlich erinnern sie mich ein wenig an ein Tamagotchi, aber halt echt lebendig.
Ich kann also kurz gesagt jedem, der sich die Arbeit ein wenig versüßen will, so ein kleines blühendes Arbeitsplatzmaskottchen empfehlen, es kann einem wirklich viel Freude machen.
