Die traurige Wahrheit

Dies und das

Heute war ich bei der Präsentation des heurigen “Eine Stadt. Ein Buch” – Gratisbuchs.
Der Autor ist Michael Ondaatje, der auch “Der englische Patient” geschrieben hat. Das Buch “Katzentisch” handelt von einem elfjährigen Jungen, der allein von Sri Lanka nach London reist, um dort zu leben.
Ich habe den Autor gefragt, ob er meint, ein Jugendlicher, der heute auf sich allein gestellt als Flüchtling nach Europa kommt könnte mit ähnlichen Sorgen und Problemen kämpfen. Dass, wenn er eine solche Geschichte schrieb, die in der heutigen Zeit spielt, dass diese Geschichte dann ähnlcih wäre.
Ondaatje meinte, diese Geschichte würde er nicht einmal schreiben wollen, weil sie zu tragisch wäre. Weil es damals nicht annähernd so schlimm war, wie jetzt. “Innocent times” waren die Fünfzigerjahre im vergleich zu der heutigen Zeit.
Ich habe diese Antwort befürchtet, hoffte aber auf eine andere. Hoffte, dass die Menschen zumindest einfach immer schon so gewesen sind. Aber die Menschen sind tatsächlich einfach schlechter geworden. Wir haben uns nicht weiterentwickelt, sondern zurück. Das ist die traurige Wahrheit.

Fotos von der Biennale 2016

Dies und das, Fotografie, Reisen

Wie versprochen noch einige Bilder von der Biennale.
Was ich auf jeden Fall gelernt habe – und ich glaube, damit das diesjährige Motto der Ausstellung verstanden zu haben – ist, dass es immer Schwierigkeiten geben wird, immer Katastrophen. Viele davon sind von Menschen gemacht. Aber es wird auch immer Menschen geben, die nicht nur Probleme sehen, sondern Herausforderungen. Die die Situation annehmen und Lösungen finden.
Hope in humanity restored.

Fliegende Inseln

Dies und das, Reisen

Fliegende Inseln passen zu Island. Das wird einem bewusst, wenn man diese Ausstellung betritt.
Das schöne daran: jede Insel steht für eine Vision, eine Möglichkeit, das verwirklichte oder auch unverwirklichte, vielleicht sogar unmögliche Projekt eines Architekten.
Island ist ein Land voller baulicher Herausforderungen, ist es auch ein Land voller Möglichkeiten?

Biennale die erste

Dies und das, Reisen

Fast schon unabsichtlich bin ich in die Biennale di Architettura gestolpert und zwar in die Ausstellung von Taiwan.
Ein faszinierendes Konzept versucht, Architektur als etwas zu praktizieren, dass tatsächlich nützlich für die Bevölkerung ist und nicht nur schön fürs Auge.
Nach diesem Grundsatz wird viele mit Recycling und DIY-Materialien gearbeitet.
Damit soll der Begriff “Made in Taiwan” neu besetzt werden.
Weitere Fotos folgen später.

Versteckte Winkel

Dies und das, Fotografie, Reisen

Bald habe ich festgestellt, dass Venedig einfach immer voller Touristen ist (außer in der Nacht, doch dazu an anderer Stelle). Da ich aber Fotos von Menschenmassen nicht mag und ich die klassischen Kanäle eigentlich ohnehin schon oft genug fotografiert habe, habe ich mich auf meinem heutigen Spaziergang einmal mit unscheinbareren Gassen und Hinterhöfen beschäftigt.